 
Mit ihrem neuen Programm ist der Londoner Firma SOFTWARE INVASION nicht gerade ein Knüller gelungen. Hinter STAIRWAY TO HELL, so der Titel des Programms, verbirgt sich nichts anderes als ein simples Kletterspiel nach herkömmlicher Machart. Vor ein paar Jahren hätte man einem solchen Spiel vielleicht noch etwas abgewinnen können, aber heute? Ziel ist es,demTeufel in der Hölle einen Besuch abzustatten. Doch sein Appartment befindet sich tief im Erdinnern; so ist man gezwungen, 14 Level zu durchreisen und dabei kleine braune Punkte (Schätze) einzusammeln. Um Ihnen auch wirklich die letzte Spannung zu nehmen, haben die Programmierer in das Spiel eine Reihe von Sonderfunktionen eingebaut. So kann man sich zum Beispiel alle 14 Level ansehen (Druck auf „Cursor Right “) und diese auf Wunsch auch spielen. Drücken Sie die Taste „K “, so begeht Ihre Spielfigur Selbstmord (verständlich), mit „Q" können Sie die nervenden Piepgeräusche abstellen. Und nun zur Bewertung: Die Grafik ist schlicht und einfach schlecht, aber wohl noch das Beste an STAIRWAYTO HELL. Der Sound ist indiskutabel, der Spielablauf derart langweilig, daß die Motivation (mathematisch formuliert) gegen Null geht. Insgesamt das schlechteste Spiel, das ich seit langer Zeit gesehen habe. Der stolze Preis von 47,90 für die Disk wird durch nichts gerechtfertigt. Mein Rat: Lassen Sie um Gottes (Teufels) Willen das Programm im Laden stehen! Carsten Borgmeier/bez , ASM
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