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Zu empfehlen: der Vokabeltrainer von RSE-Software (CPC Magazin)
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Vokabeltrainer gibt es wie Sand am Meer. Wir testeten einen, den man sogar empfehlen kann.

In Händen halte ich eine weiße Plastikbox mit einer regenbogenfarbenen Kopfsilhouette und den Aufdrucken "RSE Software" sowie "Die intelligente Dimension". Erfreulich fallen die kleinen Kreise in der unteren rechten Ecke auf, über denen die Schneider CPCs und der Joyce aufgezählt sind, ebenso die Symbole für Cassette und Diskette 3" sowie 5"1/4. Ein schwarzer Punkt im Kreis gibt dem Interessenten deutliche und schnell erfaßbare Informationen über Datenträger und verwendbare Computer. Ich wollte, alle Firmen gäben so übersichtlich Auskunft. Jetzt aber wollen wir die Innereien ans Tageslicht holen!

Die Packung enthält eine Diskette und eine Programmbeschreibung. Letztere ist kleiner als DIN A5, auf hellblauem Papier gediuckt und ganze 4 Blätter lang. Das klingt zwar enttäuschend, doch bei näherem Hinsehen entdeckt man eine Beschreibung, die wirklich nichts zu wünschen übrig läßt! Sauber gedruckt, gut lesbar und klar gegliedert, werden dem Benutzer alle notwendigen Informationen vermittelt. Auf Seite 2 findet er Ladeanweisungen für Cassette und Diskette, auch Hinweise, was beim Scheitern der Ladeversuche zu tun ist, sind enthalten. Als Service wird auch angeboten, daß man beim Umsteigen auf Diskette oder bei Programmverbesserungen die jeweils neuen Versionen gegen einen geringen Unkostenbeitrag erhalten kann. Dies ist eine lobenswerte Einrichtung, die andere Softwarehäuser ruhig übernehmen könnten.

Die Anleitungen sind in kurzen und klaren Sätzen sehr verständlich geschrieben und dem Benutzer eine große Hilfe. Es sind die für Vokabeltrainer üblichen Funktionen vorhanden, der gesamte Ablauf erfolgt menügesteuert und ist sehr bedienerfreundlich. Darüber hinaus sind einige Besonderheiten zu erwähnen. Bei der Vokabeleingabe kann man einem Begriff mehrere Schlüsselwörter zuweisen, wodurch das Lernen an Variabilität und Effektivität bedeutend gewinnt. Mit 100 Datensätzen pro Unit wird auch für große Stoffmengen ausreichend Platz geboten. Das Abspei-chem der Wörter wird gleich im Anschluß an die Eingabe erläutert. Die Sicherung der Dateien erfolgt auf der User-15-Ebene, was einem unbeabsichtigten Löschen Vorbeugen soll. Das ist eine sinnvolle Schutzmaßnahme. Auch Dateinamen, die zu Diskettenfehlern führen würden, werden nicht akzeptiert. Beim Ändern von Dateien sind sowohl einzelne Buchstaben als auch Zeichenketten oder ganze Vokabeln als Suchstring erlaubt. Daneben kann man sich das Disketten-Inhaltsverzeichnis ausgeben lassen oder den gesamten Speicherinhalt löschen - selbstverständlich erst nach Beantwortung der Sicherheitsabfrage!

Kommen wir jetzt zum wichtigsten Punkt eines Vokabel-Trainers, dem Lernen. Es wird in zwei Stufen angeboten. Zunächst werden Vokabeln gezeigt, die sich der Lernende einprägen soll. Es ist vorteilhaft, daß hier der Übende selbst das Lerntempo bestimmt, denn erst, wenn er eine Taste drückt, geht es mit einer direkt folgenden Abfrage weiter, und zwar in beiden Sprachrichtungen. Ich halte diese Methode für sehr effektiv, da sie eine unmittelbare Wiedergabe des soeben Aufgenommenen erfordert. Auf Wunsch erhält man am Ende eine prozentuale Ergebnisauswertung. Das Programm bietet dann an, die fehlerhaften Vokabeln sofort noch eimnal zu wiederholen. Man kann jedem Übenden nur raten, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen! Als zweite Stufe folgt das eigentliche Prüfen, bei dem man die Richtung wählen kann und der CPC ein Wort vorgibt. Dann geht es wie bei der ersten Lernstufe weiter. Das Laden und Speichern von Units ist sehr komfortabel; vor allem muß man beim Laden nur den Namen mit dem Steuerbalken aussuchen. Selbstverständlich wird auch hier erst nachgefragt, ob die im Speicher befindlichen Wörter zuvor gesichert werden sollen. Den gesamten Wortschatz kann man sich auch auf dem Bildschirm oder dem Drucker auflisten lassen. Selbst am Ende der Übung wird an die Sicherung der im Speicher befindlichen Wörter erinnert.

Auf der letzten Seite der Programmbeschreibung sind die Unterschiede zwischen Cassetten- und Diskettenversion beschrieben. Darunter findet man zwei Bilder mit den Tastaturbelegungen. Gewöhnungsbedürftig ist die Lage der Umlaute, die nicht dem Standard von "Wordstar” u.ä. entsprechen. Auch bleiben Z und Y an ihren angestammten ASCII-Plätzen, was irritieren kann.

Nach Laden der Diskette erscheint ein kurzer Vorspann und dann das Hauptmenü in hellgrün und schwarz, allerdings in Mode 2, was die Lesbarkeit doch herabsetzt. Sehr bequem und komfortabel ist aber der Steuerbalken; die notwendigen Cursor-Tasten werden am unteren Rand noch einmal eingeblendet. Eingaben bis zu 38 Buchstaben je Begriff sind möglich, was wohl ausreichen dürfte. Erfreulich sind auch die guten Rückmeldungen und die deutliche und unmißverständliche Führung. Ein Wermutstropfen ist aber, daß das Programm bei Fehlern keine Hilfen anbietet. Ein Verwechseln von Buchstaben bewirkt, daß das Wort den Fehlem zugerechnet wird, ebenso ein versehentliches Groß- oder Kleinschreiben. Vielleicht kann man zumindest in diesen leichten Fällen dem Lernenden in Zukunft noch mehr Unterstützung anbieten.

Das Programm erfüllt die an einen Vokabel-Trainer zu stellenden Anforderungen. Es ist von einer außerordentlichen Bedienerfreundlichkeit. Nimmt man noch die hohe Kapazität hinzu, die nur durch die Cassetten- bzw. Diskettenaufnahmefähigkeit begrenzt ist, so kann man es dem ernsthaft am Vokabellemen Interessierten nur empfehlen.

Berthold Freier, CPC Magazin

VOKABELTRAINER (RSE SOFTWARE)
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AUTHOR(S): ???

★ YEAR: 1986
★ LANGUAGE:
★ GENRE: EDUCATIF

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QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.