★ AMSTRAD CPC ★ GAMESLIST ★ LES RIPOUX (c) COBRA SOFT ★

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Wie kommt ein Flic zu Geld?

Viel zu tun hat man bei LES RIPOUX , einem Adventure, das man nicht so schnei! weglegt Es dauert zwar einige Zeit, bis man alle Funktionen und Befehle beherrscht und zur passenden Gelegenheit einsetzen kann, aber es lohnt sich! Schon die Spielanleitung hat es in sich, Sie sieht aus wie das kleine Extrablatt einer Zeitung und enthält sämtliche Tips und Tricks zu diesem vielseitigen Spiel. Es gehört ja auch etwas dazu, dem Kinoerfolg des Regisseurs Claude Zidi ein ebenso unterhaltsames Computerspiel entgegenzusetzen. Leider ist der Inhalt der Anleitung etwas unübersichtlich angeordnet, so daß man vor allem am Anfang des Spiels alle Hände voll zu tun hat, sich zwischen Befehlen, Erklärungen, Straßenkarte, alphabetischem Verzeichnis und Personenregister zurechtzufinden. Wenn man dauernd das Blatt drehen und wenden muß, während man sich gleichzeitig auf dem Bildschirm fortbewegt, schmälert das den Spielspaß um einiges. Später, wenn man über alles Bescheid weiß und mit allen Funktionen lässig umgehen kann, kann man sich den Aufgaben in LES RIPOUX voll und ganz widmen.

Genau wie im Film geht es hier um einen Pariser Polizeiinspektor, der mit seinem Lohn zwar einigermäßen herumkommt, sich aber keine großen Sprünge leisten kann. Sein größter Traum ist die Bar „Les rendez-vous desTrotteurs“ die er am liebsten kaufen möchte. Fragt sich nur, wovon? Fest steht, daß der Inspektor einen Batzen Geld braucht: Zwei Millionen Francs. Außerdem muß er als Polizist eine annehmbare Verwaltungsnote erreichen:

»fesselndes Adventure mit Pariser Charme...«

Siebzig. Sobald beide Bedingungen erfüllt sind, kann er seinen Chef, den Kommissar, um seine Entlassung bitten. Das Problem ist also, sich auf die Schnelle die zwei Millionen an Land zu ziehen und sich dennoch keine üblen Schnitzer zu erlauben. Wieso Schnitzer, fragen Sie? Ganz einfach: Mit der Penunze verhält es sich so, daß sie dem Inspektor wahrhaftig nicht in die Tasche fliegt, sondern er sie sich „besorgen“ muß. Wie man das einigermaßen geschickt anstellt, weiß er aus der Triokkiste der zahlreichen Gauner und Betrüger, die ihm tagtäglich Arbeit machen. Noch dazu spielt das Ganze in dem alles andere als vornehmen Arrondissement Barbös. Hilfreich ist eine Beschreibung der ersten fünf Minuten des Spiels, die die Hersteller von COBRA SOFT dem Spieler an die Hand geben. Am Anfang befindet man sich im Kommissariat. Dort kann man über die Taste K mit dem Kommissar sprechen oder über die Taste O die Aufgaben des Tages erfragen. Unten am Bildschirmrand erscheint dann eine Leiste mit mehreren Befehlen, ln der Rue Caulaincourt soll man seine Patrouille machen, in der Avenue Junot wird gerade eine ; Bank überfallen, in einer Metrostation soll jemand festge-nommmen werden. Um alle Befehle übersehen zu können, hält man den Joystick nach links, und die Zeile läuft weiter. Man kanni sich nun entscheiden, was man zuerst macht. Das hängt erstens von der Dringlichkeit und zweitens vom Ort ab, an dem sich der Inspektor gerade befindet ich habe z.B. die Aufgabe, Mamadou M'Bogwe bei der Metrostation Abbesses festzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt befinde ich mich nach einer „Trainingswande-rung“durch die Straßen des Arrondissements auf dem Boulevard de la Chapelie. Auf dem beiliegenden Plan schaue ich nach, wo sich die Metrostation Abbesses befindet. Auf der linken Bildhälfte gibt es ein kleines Kästchen, das einen Ausschnitt des Straßenplans von Barbes zeigt. An der Stelle, wo ich mich gerade befinde, sieht man einen kleinen weißen Punkt. Das bin ich. Mit dem Joystick oder der Maus bewege ich mich nun über den Boulevard Rochechouart bis zur Place Pi~ galle, dann durch eine Nebenstraße in nördlicher Richtung bis zur Abbesses. So einfach ist es natürlich nicht immer. Nehmen wir an, ich wüßte nicht mehr genau, wo ich eigentlich bin. Um mir zu helfen, drücke ich die Taste x: Es erscheint eine Leiste am unteren Bildrand, auf der die Koordinaten meines Standpunkts, meine Verwaltungsnote und mein körperlicher Zustand verzeichnet sind. Auf dem Weg zur Abbesses kann ich mich dann anhand der Koordinaten immer wieder vergewissern, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Es versteht sich von selbst, daß ich nicht dauernd zu Fuß gehen muß. Mit derTaste V fahre ich Auto, mit G sogar mit Blaulicht. Im Fall der Metrostation empfiehlt es sich natürlich, die Metro zu benutzen. Mit Taste M gelange ich rasend schnell zur Abbesses. Im Menü erscheinen die Namen verschiedener Metrostationen, mit Maus oder Joystick klicke ich mein Fahrtziel an, und wenige Sekunden später bin ich da. Tatsächlich treffe ich dort auf Mamadou. Ein Gespräch dürfte hier nicht viel bringen, also drücke ich Taste A, das bedeutet Festnehmen. Klar, er will nicht, denn er weiß gar nicht, was er verbrochen haben soll. Also drücke ich C, anders gesagt, ich haue ihm eine rein. Er flüchtet: Ein zweiter weißer Punkt bewegt sich auf dem Plan links im Bild von mir weg. Schnell hinterher. Da muß man sehr schnell reagieren. Meistens habe ich es übrigens nicht geschafft. Macht nichts, ich habe noch mehr zu tun. Vor allem muß ich langsam daran denken, die Kohle für die Bar zusammenzuraffen. Beim nächsten Ganoven versuche ich es einfach mit Erpressung, genau genommen handelt es sich in so einem Fall um eine Schutzgebühr Um den Preis festzusetzen, drücke ich auf N. Nun habe ich mit Hilfe des Joysticks die Möglichkeit, verschiedene Geldsummen einzusetzen. In diesem Fall kann man ruhig eine höhere Summe vorschlagen. Es kommt ganz darauf an, wieviel dem Betreffenden seine Freiheit wert ist. Im Fall einer Einigung drücke ich auf E und sacke die Mäuse ein. Übrigens kann man sich über den momentanen Kontostand über die Taste B auf dem laufenden halten. Und der arme Inspektor kommt endlich zu Geld.

Auf meinen patrouillenmäßigen Streifzügen durch das Quartier begegne ich sowieso einer Menge alter Bekannter. Da ist zum Beispiel derbrasilianische Transvestit Pedro Cunao, der sehr charmant meinen Gruß erwidert und mir zuruft, daß ich ihn verrückt mache. Als ich versuche, ihn dazu zu bewegen, mir ein paar Informationen zu geben, weiß er, wie immer, von nichts, Er ist ein lieber Kerl, ich lasse ihn in Ruhe, Auf dem Boulevard Rochechouart treffe ich Rene La Came, einen sehr unfreundlichen Zeitgenossen. Er schnauzt mich sofort an und beschimpft mich. „Verpiß dich, dreckiger Bulle.“ Es steht mir frei, wie ich darauf reagiere. Sonia Mazei, die mir wenig später über den Weg läuft, ist immer fleißig: Sie fragt mich, ob ich mit ihr aufs Zimmer gehen möchte. Dazu bin ich zur Zeit leider zu geizig, sonst wird es nämlich nie was mit meiner kleinen Bar. Auf dem Kerbholz scheint sie nichts zu haben, da gibt es interessantere Leute, die sich einen kleinen Gefallen schon eher etwas kosten lassen. Eine beträchtliche Steigerung erfährt die Summe def-.Ersparnis-se des Inspektors, wenn er einen der Gros-bonnets trifft. Das sind für einen Polizeiinspektor beruflich gesehen die ganz dicken Fische. Sie sind die Drahtzieher der großen Coups, die guten Grund haben, sich lieber im Hintergrund zu halten und daher gern und reichlich für das Schweigen des Inspektors zahlen.

Falls mir jemand bei einer Festnahme dumm kommt und mir die Visage polieren will, kann ich im Notfall von meinem Revolver Gebrauch machen. Allerdings ist bei solchen Aktionen Vorsicht geboten. Falls ich über die Taste Tauf jemanden schieße, obwohl ich nicht angegriffen worden bin, dann ist das ein übler Schnitzer. Wenn es keine Zeugen gibt, habe ich Glück. Wenn aber die Boeufs-Carot-tes (ein Geheimdienst) mich erwischen, ist es erstmal aus. Sichtbar werden die Boeufs-Carottes nie. Gefährlich wird es, wenn ich mit meiner schlechten Verwaltungsnote auffalle. Dann kann ich sicher sein, daß sie mich verfolgen. Das kann man aber leicht nachprüfen, indem man seinen eigenen Weg nochmal ein Stück zurückgeht. Um sie abzuhängen, gibt es nur ein Mittel: Die Mefro, denn in ihrem unterirdischen Labyrinth ist man schnell untergetaucht. Die Boeufs-Carottes können dem Inspektor jedoch auch Freundschaftsdienste erweisen. Wenn man zum Beispiel bei dem Versuch, jemanden zu verhaften, verletzt wird, lassen sie die Verwaltungsnote um einiges ansteigen.

Erwähnenswert, insbesondere für Französischfreunde, ist die Umgangssprache mit all ihren Höhen und Tiefen, in der die Dialoge geschrieben sind.

Bis der Inspektor sich endlich im Bistrosessel seiner Bar gemütlich zurücklehnen kann, um an einem Apéritif zu nippen, macht er schon eine Menge durch. Aber ich verspreche jedem, der sich das Spiel zulegt, daß es wahnsinnigen Spaß macht, weil es ein wirklich fesselndes Adventure ist. A bientöt, Paris!

Astrid Rauben , ASM

LES RIPOUX
(c) COBRA SOFT

AUTEURS: Gilles Bertin , Christian Descombes et Bertrand Brocard

★ YEAR: 1987
★ LANGUAGE:
★ GENRE: INGAME MODE 1 , AVENTURE GRAPHIQUE , DETECTIVE INVESTIGATION , FILM


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★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Advert/Publicité:
» Les  RipouxDATE: 2010-04-06
DL: 566 fois
TYPE: image
SIZE: 262Ko
NOTE: w790*h1053

Covers:
» Les  Ripoux    (Release  DISK)    FRENCHDATE: 2016-09-08
DL: 790 fois
TYPE: image
SIZE: 740Ko
NOTE: w2506*h1721
 
» Les  Ripoux    (Release  TAPE)    FRENCHDATE: 2019-06-28
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TYPE: image
SIZE: 869Ko
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Dump disk:
» Les  Ripoux    FRENCH    MCSPEDATE: 2013-08-30
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SIZE: 435Ko
NOTE: 43 Cyls
.HFE: OUI
 

Dump cassette (version commerciale):
» Les  Ripoux    FRENCHDATE: 2016-11-26
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TYPE: ZIP
SIZE: 42Ko
NOTE: Dumped by Dlfrsilver for Loic Daneels ; CSW2CDT-20160716

Dump disquette (version commerciale):
» Les  Ripoux    FRENCHDATE: 2011-04-03
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TYPE: ZIP
SIZE: 142Ko
NOTE: KBI-19 Disk protect/42 Cyls
.HFE: NON

Medias/Supports:
» Les  Ripoux    (Release  DISC)    FRENCHDATE: 2016-09-07
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TYPE: image
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NOTE: Scan by Loic Daneels ; w924*h583

» Les  Ripoux    (Release  TAPE)    FRENCHDATE: 2016-09-06
DL: 134 fois
TYPE: image
SIZE: 34Ko
NOTE: Scan by Loic Daneels ; w598*h735

Sur le forum:
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QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.