 
Ralf Brostedt aus Herne ist den Lesern der letzten Ausgabe des Schneider Magazins bereits bekannt. Dort wurde sein Anwenderprogramm "Papermaker” veröffentlicht. Daß er auch Spiele programmieren kann, beweist er mit ”Jump around”. Dieses Spiel ist ungeheuer schnell und reaktionsfördernd, obwohl es zu 99% in Basic geschrieben ist. Lediglich Setzen der Hauptfigur und Abfragen des Bildschirms werden vom Maschinencode erledigt. JUMP.LD1 erzeugt den Binärcode (.MC1); JUMP.BAS ist das Hauptprogramm, das sich sofort starten läßt. Man kann entweder über Joystick oder Tastatur spielen. Bei Keyboard-Steuerung sollten zuvor die Tasten definiert werden. Nun aber zum Spiel selbst. Es besteht aus 20 verschiedenen Bildern, die immer schwieriger werden. Der Hauptakteur muß nun die blinkenden Ringe einsammeln. Das stellt sich allerdings als recht schwer heraus, da überall Spitzen und Kanten (lila) verteilt sind, die man nicht berühren darf. Hat man alle Ringe beisammen, erscheint ein Tor. Dieses ist zu erreichen, erst dann gelangt man ins nächste Bild. Unser kleiner Held hüpft unaufhörlich. Mit HOCH und RUNTER läßt sich die Sprunghöhe variieren, mit RECHTS und LINKS hüpft man zur Seite (nur während des Aufwärtsteils). Springt man zu tief hinab, ist, wie bei Berührung der lila Zacken oder beim Ausgehen der Luft, ein Leben verloren. Sollte dies dreimal geschehen, ist das Spiel zu Ende. Ab Level 6 kommen noch Zacken hinzu, die sich bewegen. Manchmal steht dem Spieler aber auch eine Plattform zur Verfügung. Das Spiel verfügt über eine High-Score-Wertung. Sind alle 20 Bilder bewältigt (sehr schwierig!), geht es wieder von vorne los. Manchmal wird Ihnen die Aufgabe unlösbar erscheinen. Lassen Sie sich dann bitte nicht entmutigen. Wie so oft macht auch hier erst die Übung den Meister. Ralf Brostedt, CPC Magazin |