Der Ducklige Wir staunten nicht schlecht, als wir die Schneider-Version des „Glöckner-Abenteuers” testeten: Die Grafik schien herrlich bunt, die Texteingabe übersichtlich und „altenglisch” (oder „altdeutsch", wenn Sie wollen!). Doch: als wir schon nach wenigen Minuten feststellten, daß HUNCHBACK THE ADVENTURE keine „Examine-Option" beinhaltete, wurde die erste Freude getrübt. So mit der Zeit konnten auch noch andere Schwächen aufgedeckt werden: Herrliche Schrift, aber schlecht zu lesen; Grafik-Schnippel an der Bildschirmoberkante verändert sich nurgeringfügig; Vokabular zu sehr restringiert; keine umwerfenden Hinweise oder „Überraschungen” während des Spieles.  
OCEAN hat mit diesem Adventure eine Reihe von HUNCHBACK-Geschichten fortgesetzt - nach den Action-Spielen HUNCHBACK und HUNCH-BACK II - und mit einem Adven-ture (vorläufig?) abgeschlossen. Unser „Glöckner von Notredame” ist allerdings sehr schwerfällig geworden. Mal davon abgesehen, daß er „Analphabet” ist, hat er dennoch ein paar Worte „drauf". Aber meines Erachtens sind diese handvoll Vokabeln nicht gerade dem Spielfluß zuträglich. Langeweile macht sich sehr schnell breit. Ein Adventure-Freak wird sicherlich nicht gerade in Begeisterungs-Stürme ausbrechen, während ein Adventure-Neuling lieber mit einem anderen Abenteuer seine „Karriere" als Spurenleser und -deuter beginnen sollte. Manfred Kleimann , ASM |