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ECB-BUS (CPC Amstrad International)ECB-Connection für CPC's (Schneider Aktiv
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Der Start in die Unabhängigkeit!

Adapter-Karte. Mit einer nochmals geringen Änderung (Erweiterung des Daten-Adreßbus um die Adressen A 16 bis A 19) könnte man über diese Adapterkarte die 1-Megabyte-RAM-Karte von c't am SCHNEIDER betreiben. Zwar fehlt auf der Adapter-Karte die Belegung für den Interrupt-Daisychain und den DMA-Daisychain, aber mit etwas Phantasie ließe sich eine Zusatzkarte schaffen, die sogar über einen Coprozessor 8080 und 8087 dem SCHNEIDER die Welt des MS-DOS-Be-triebssystems offenstieße, wobei man die CPU des CPC am besten nur lahm legen bräuchte. Nur die Tastatur und die Videofunktion wären noch vonnöten.

So gibt es von c't vorgestellt und dort erhältlich neben der l-Megabyte-RAM-Karte den Eprommer und eine I/O-Karte mit einer seriellen RS232-Schnittstelle und zwei parallelen Schnittstellen, die alle hardwaremäßig vom Standard her über den ECB-Adapter betrieben werden könnten.

Vor diesen schönen Traum haben AMSTRAD's Entwickler allerdings manchen Programmier-Schweiß für die Anpassungs-bzw. Treiber-Software gesetzt. Denn die muß zur Einbindung der ach so schönen Erweiterungs-Hardware neu geschrieben werden. So sind Adressen- und Puffereinbindungen im BIOS und DOS vonnöten, um diese neuen Features auch nutzen zu können.

Da jetzt aber der Anfang einmal gesetzt ist, dürfte es nicht mehr allzulang dauern, bis auch die noch fehlenden Software-Lösungen angeboten werden.

Damit kommen wir zu der Frage, was das eigentlich ist, der ECB-Bus? Nun, eigentlich eine Standardisierung von Hardware-Features im Erweiterungsbereich (ob nun RS232 Schnittstellen, Karten mit gepufferter Uhr, oder RAM-Erweiterungen, etc, etc.), die endlich Kompatibilität für Z80-Rechner herstellt und Schluß macht mit dem Bedarf an Spezial-Hardware bestimmter Hersteller.

Vor neun Jahren waren es Mitarbeiter- der Firma KONTRON, die das ECB-Bus-Ei aus gebrütet haben und das hat dann im Galopp den Markt erorbert. Für Z80-Rechner ist dies heute der Bus in Steckkartenart. ECB ist die Kurzform für das Wortungetüm Einfach-Europaf ormat-Computer-Baugruppen. Dabei ist dieses System ausgesprochen flexibel und vielseitig. Von der bestehenden CPU-Grund-karte als Ausgangspunkt, konnte durch einfaches Hinzustecken verschiedenster Speicheroder I/O-Erweiterungskarten (I/O=Input/Output) fast eine beliebige Rechnerkonfiguration in Wahlmenueform zusammengemixt werden. Meist war eher die Anzahl verfügbarer Steckplätze voll, als die vorhandene Adressenkapazität ausgereizt oder der doppelt gepufferte Bus überlastet war. Da sämtliche Erweiterungssteckkarten (meist im 19-Zoll-Format) mit Treibern gepuffert sind, fehlt für die CPC's 464 und 664 nur noch die Pufferung des nach außen geführten Busports. Die große Nachfrage nach spezialisierten Erweiterungskarten führte dazu, daß immer mehr Hersteller in diesen Markt einstiegen.

Die häufigste ECB-Karten-Norm ist die nach DIN 41612 mit einem 64-poligen VG-Stecker der Bauform C, Reihe B. Durch wachsende Konkurrenz bei den Herstellern kam es allerdings zu Abweichungen in der ECB-Bus-Belegung und damit zu Inkompatibilitäten zwischen den Platinen verschiedener Hersteller. Davon betroffen sind z. B. zusätzliche Adressierungssignale für Speicherbelegungen über 64K hinaus. Sowas ist für im Umgang mit Lötkolben und Messer erfahrene Leute kein Schreckgespenst. Doch auch bei der Anwahl der Schaltung des BANK-SELECT sind unterschiedliche Verfahren auf dem Markt. Während die Firma KONTRON nur acht Signale des BANK-SELECT für die Ansteuerung von max. acht 64KByte-Bänken vorsieht, haben andere Hersteller den Adressbus um einige weitere Adressen "hochgestilt", um Zusatzkarten bis zu 1 Megabyte verwalten zu können. Zu letzteren Herstellern gehören z. B. die Firmen Giesler & Danne (ELZET) und Janich & Klaas.

Weitere mögliche Besonderheiten können z. B. Ändungen in der Belegung der Stromversorgungsleitung sein, etc., was es für den User ratsam macht, sich vorher über die Busbelegung seines ECB- Bus und die der gewünschten Zusatzkarte Klarheit zu verschaffen.

Soweit bis jetzt bekannt, ist diec't-Adapterkarte mit allen gängigen ECB-Bus-Systemen kompatibel, auf jeden Fall mit den Zusatzkarten, die c't selbst vorgestellt hat und liefert. Sobald uns das endgültige Lauout der Adapterkarte vorliegt, werden wir hierauf ausführlich eingehen. (bk.-)

Bus-Connection für CPC's

Der ECB-Bus-Adapter macht's möglich: die Standardisierung von Dutzenden Hardware-Erweiterungen für die SCHNEIDER CPC's! Dabei gewonnen ist ein gutes Stück Herstellerunabhängigkeit, denn ist einmal der Anschluß an diesen Standard gefunden, dann kann man unter mehr als einem Dutzend Herstellern unterschiedlichster Hardware-Features wählen. Zudem kann man dadurch sowohl komplett bestückte Platinen, als auch fertige Platinen-Layouts zum Selbstbestücken erwerben: die Hardware-Erweiterungen werden so billiger.

Nachdem in Heft 12/85 der Zeitschrift c't (wir berichteten dazu in Heft 1/86) der ECB-Bus-Adapter vorgestellt wurde, hat c't in der Zwischenzeit nicht gerastet: in Heft 2/86 von c't werden weitere Neuigkeiten für die SCHNEIDER-Familie vorgestellt. So ein Prommer-80 incl. Pascal-Source-Listing und eine RAM-Floppy mit 1 Megabyte Speicherplatz. Zudem soll demnächst eine IFC-Karte (Intelligent Floppy Controller) für SCHNEIDERN CPC's vorgestellt werden. Zwar läßt sich der erwähnte PASCAL-File für den Prommer-80 schwerlich auf dem CPC compi-lieren, doch da hilft dann der Umweg über ein anderes CP/M-System, von dem man den compilierten Object-Code übernehmen kann.

Daneben beinhaltet die neue Ausgabe von c't einige Changes an der vorgestellten ECB-Bus-

SA

★ PUBLISHER: SIKOS DATA-APPLICATIONS
★ YEAR: 1986



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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.