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"HACKIT"-Interface für die CPCs

Neu bei der Firma PR8- Soft im Programm ist ein Modul namens “HACKIT” von Siren Software. Das Modul, das beim CPC 464 in den Expansion-Port gesteckt wird, kann über einen Schalter aktiviert werden und zeigt unter anderem den Speicherinhalt des Rechners. Ebenfalls am Modul montiert befindet sich ein Reset-Taster, der bei Betätigung ein gerade ablaufendes Programm stoppt und bei eingeschaltetem Modul in dessen Hauptmenü führt. Das Modul enthält eine Menge Befehle, so unter anderem zur Speichereinsicht, zu Disassemblierung von Maschinencode und zur Einsicht externer ROMs. “HACKIT” hat einen durchgeschleiften Expansion-Bus, so daß externe Geräte wie Diskettenlaufwerke problemlos angeschlossen werden können. Das Modul kann über ein Adapterkabel auch an den CPC 6128 angeschlossen werden, das Kabel kostet DM 24,—.

Der Preis des Moduls beträgt DM 189,-.

HACKIT -Nicht nur für Hacker geeignet

Fast jeder Computerbesitzer nennt ein Speicher- oder Disketten Monitor-Programm sein eigen und arbeitet auch damit, wenn er seinen CPC etwas mehr von innen kennenlernen möchte, oder sich an die fast unergründlichen Tiefen der Maschinensprache heranmacht. Diese Programme haben allerdings den Nachteil, nicht immer direkt zur Verfügung zu stehen oder zumindest erst einmal selbst in den Rechner geladen werden zu müssen. Einen etwas anderen Weg geht da SIREN-Soft mit dem Steckmodul HACKIT.

HACKIT - das Steckmodul - wird als kleine schwarze Box zum Anschluß an den CPC 464/664 geliefert. Für den CPC 6128 braucht man noch ein Adapterkabel, da dieser Rechner über eine Buchse für den Expansion-Port vefiigt, jedoch beim HACKIT ein Platinenstecker von vornherein vorgesehen ist. Das Kabel kann man bei PR8-Soft jedoch gleich zu einem Preis von DM24,— miterwerben. Außerdem befinden sich bei Hackit noch je ein Taster und ein Schalter am Gehäuse. Der Schalter schaltet das Modul aus oder ein, der Taster gibt einen RESET-Im-puls an den Rechner weiter.

RESET heißt das Zauberwort

Das Modul kann direkt nach dem Einschalten genutzt werden; wenn der Schalter des Moduls auf ON steht, wird direkt nach Initialisierung des Rechners in die Benutzeroberfläche von HACKIT geschaltet. Jeder RESET durch den Drei-Finger-Griff führt automatisch wieder in dieses Eingabe-feld. Man kann trotzdem ins BASIC des Rechners gelangen, indem man ganz einfach den Befehl BASIC eingibt. Nun befindet sich der Rechner wieder in seinem Urzustand, es können jetzt auch Programme von Kassette oder Diskette geladen werden. Sollte es sich um ein Programm handeln, das nicht durch die Tastenkombination CTRL - SHIFT - ESC verlassen werden kann, tritt nun der rote Taster des Moduls in Aktion. Nach Betätigung findet man sich im Befehlsfeld von HACKIT wieder (nur bei eingeschaltetem Modul), der Speicherbereich bleibt dabei (meistens) unangetastet.

Viele Befehle

HACKIT bietet eine Vielzahl an Befehlen zur Arbeit mit dem Computerspeicher an. Dieses sind:

  • DISC: HACKIT arbeitet nach der Initialisierung mit dem Kassetten-Laufwerk, nach der Eingabe von DISC wird das Floppy-Laufwerk anerkannt. Der Bereich für das Floppy-RAM kann dabei frei gewählt werden.
  • EDIT: Nach Eingabe der Bereichsnummer wird der Speicherbereich als Hexdump auf dem Bildschirm ausgegeben. Mit dem Cursor kann man in den gewünschten Wert gehen und diesen durch Neueingabe ändern, wobei mit TAB zwischen der HEX- und der ASCII- Ausgabe gewechselt werden kann.
  • BASIC: Rückkehr in das Betriebssystem.
  • CLS: wie unter BASIC.
  • CAT: Zeigt den Inhalt von Diskette oder Kassette, jedoch nur die normalen Files.
  • RSX: Hier fragt HACKIT nach dem RSX-Befehl, nach dem es suchen soll. Ist er gefunden, wird der Befehl ausgeführt.
  • PEN, PAPER, BORDER: Wie unter BASIC, jedoch für den HACKIT-Screen.
  • CALL: Ruft wie unter BASIC eine Maschinenspracheroutine auf.
  • MEMORY: Ein sehr interessanter Befehl, zeigt er doch grafisch den belegten Speicher des CPCs an.
  • HELP: Listet alle Befehle des Moduls auf.
  • LOAD: Lädt ein Programm an eine von Ihnen einzugebende Stelle des Speichers. Wird RETURN gedrückt, wird das Programm an die vorgegebene Adresse geladen.
  • HEADER: Zeigt die Header- Informationen eines einzugebenden Files auf dem Bildschirm.
  • SAVE: Speichert einen bestimmten Teil des Speicherinhaltes auf Kassette/Diskette ab. Einzugeben ist dabei der Name, die Startadresse, die Länge, die Einsprungadresse, die Ladeadresse und ob das File Binäroder BASIC- Datei ist.
  • COLOURS: gibt die aktuellen 16 Farben und den Border auf dem Bildschirm aus.
  • MOVE: Versetzt einen Speicherbereich an eine andere anzugebende Anfangs-Adresse, der ehemalige Bereich wird gelöscht.
  • COPY: Wie MOVE, jedoch bleibt der alte Bereich erhalten.
  • FILL: Füllt einen angegebenen Bereich mit einem Wert, der ebenfalls frei angegeben werden kann.
  • DISASSEMBLE: Hier wird ein von Ihnen eingegebener Speicherbereich disassembliert. Der disassemblierte Teil kann auf Diskette für späteres Arbeiten mit einem Assembler gespeichert, oder aber direkt auf den Bildschirm ausgegeben werden.
  • HEXTODEC und DEXTOHEC: setzen hexadezimale Zahlen in dezimale und umgekehrt um (16-Bit-Werte).
  • SEARCH: Sucht einen Hex- oder ASCII-Wert im Speicher, gibt die gefundenen Adressen aus.
  • PRON und PROFF: Der Drucker wird ein- und ausgeschaltet, alle auf dem Monitor erscheinenden Daten werden nach PRON auf den Drucker mit ausgegeben.
  • BANK: Erlaubt den Zugriff auf die zweite RAM-Bank des 6128 oder externe Speicher beim 464/664.
  • ALTERNATE: Das Kommando funktioniert nur beim CPC 464/664 mit der dk'tronics-Speicher-Erwei-terung. Hierbei wird das Programm in die zweite RAM-Bank verlegt, der Rechner nimmt jedoch die erste RAM-Bank an. Ein kompletter 64K-Speicher wird somit einsehbar.
  • OUT und IN : wie unter BASIC.
  • CLEAR: Der Bereich von &40 bis &AB80 sowie externe Speicherbereiche werden mit 0 aufgefüllt.
  • RESTORE: Setzt die Farben schwarz (PEN) auf weiß (PAPER), nützlich falls ein Programm die Farben falsch setzt.
  • PEEK und POKE: wie unter BASIC.
Fazit:

HACKIT kann zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel für Assembler-Pro-grammierer werden, gleichzeitig aber auch für diejenigen eine Hilfe sein, die Ihren CPC und seine Programme näher kennenlemen wollen, als dies ohne Hilfsmittel möglich ist. Maschinensprache ist bei HACKIT zwar nicht Voraussetzung, sollte jedoch ansatzweise zur Kenntnis genommen worden sein. Dies sollte jedoch diejenigen nicht abschrecken, die sich noch nicht mit dieser Materie auskennen, die Fülle an Befehlen machen die Arbeit mit HACKIT relativ einfach. Der einzige negative Punkt, der uns auffiel, ist der relativ hohe Preis, ansonsten ist HACKIT mit das Empfehlenswerteste, was uns in dieser Kategorie bekannt ist.

(jb), CPCAI

★ PUBLISHER: SIREN SOFTWARE (Manchester/UK)
★ DISTRIBUTION: Duchet Computers (FRANCE) , PR8-SOFT (GERMANY)
★ YEARE: 1988 , 1989 (v7)
★ AUTHORS: Simon COBB , Gary VINE
★ PRICE: £34.99 (350FF)

Cliquez sur l'image pour voir les différents packages (4). 



★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Files:
» HackIt  v4.00    ROMDATE: 1992-09-16
DL: 935
TYPE: ZIP
SiZE: 11Ko
NOTE: Uploaded by hERMOL ;
.HFE: Χ
.ROM: √

» HackIt  v4.81    ROMDATE: 1992-09-16
DL: 985
TYPE: ZIP
SiZE: 11Ko
NOTE: Uploaded by hERMOL ;
.HFE: Χ
.ROM: √

» LE  HACKER  v4.79    ROMDATE: 1996-12-25
DL: 877
TYPE: ZIP
SiZE: 11Ko
NOTE: NARO (12/89) + X OR (05/92) + NULLOS CRACKER (05/92) ;
.HFE: Χ
.ROM: √

» LE  HACKER  v7.00    ROMDATE: 1992-09-16
DL: 849
TYPE: ZIP
SiZE: 11Ko
NOTE: Uploaded by hERMOL ;
.HFE: Χ
.ROM: √

Adverts/Publicités:
» Duchet  Computers-1990-Nemesis  Express  2-Oxford  PAO    FRENCHDATE: 2022-08-15
DL: 330
TYPE: image
SiZE: 2262Ko
NOTE: w4940*h3490

» Duchet  Computers-1990-Nemesis  Express  2    FRENCHDATE: 2022-08-15
DL: 180
TYPE: image
SiZE: 785Ko
NOTE: w2502*h1614

Manuels d'utilisation & docs:
» Le  Hacker  Pro    (Duchet  Computers)    FRENCHDATE: 2018-10-17
DL: 6931
TYPE: PDF
SiZE: 2532Ko
NOTE: 8 pages/PDFlib v1.6

» Le  Hacker  ROM    (Additif  v4.80)    FRENCHDATE: 2023-08-10
DL: 934
TYPE: PDF
SiZE: 294Ko
NOTE: 1 page/PDFlib v1.6

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Lien(s):
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.