HARDWARELE CPC 464 ★ SCHNEIDER CPC 464 (MEIN HOME-COMPUTER) ★

Der Super-Computer (Mein Home-Computer)Auf Messers Schneide (Mein Home-Computer)Zwei starke Gegner (Mein Home-Computer)
★ Ce texte vous est présenté dans sa version originale ★ 
 ★ This text is presented to you in its original version ★ 
 ★ Este texto se presenta en su versión original ★ 
 ★ Dieser Text wird in seiner Originalfassung präsentiert ★ 

Schneider CPC 464 -Der Markt reagiert auf den Computer ohne Zubehör

Der englische Home-Computer Amstrad CPC 464 wurde im Vertrieb von Schneider zum Renner der Saison. In einem Jahr konnten fast 80 000 Stück abgesetzt werden. Doch Hersteller und Vertrieb sind in Zugzwang geraten: Bei den unerwartet hohen Absatzzahlen kamen sie mit der Konzeption und Auslieferung von Zubehör - ob Software oder Hardware - nicht nach. Außer Schneider selbst sind es vor allem eine ganze Reihe kleinerer und mittlerer Betriebe, die sich bemühen, die Marktlücke zu schließen. Dabei kommt der Zeitdruck, unter dem die Entwickler stehen, den Produkten nicht immer zugute.

Die Grundversion

Seinen Erfolg verdankt der Schneider vor allem der Tatsache, daß er zu einem erstaunlich günstigen Preis komplett mit Monitor und Laufwerk zu haben ist. Wer jedoch vom deutschen Namen auf eine deutsche Tastatur schließt, wira enttäuscht. Unter den 74 Tasten findet sich keine, die einem ä, ö oder ü ähnlich sieht. Und auch Funktionstasten sucht man vergebens.

Doch der erste Eindruck täuscht. Die Tasten des sauber abgegrenzten Zahlenfeldes lassen sich mit bis zu 32 Zeichen langen Kombinationen belegen; insgesamt können 100 Zeichen gespeichert werden. Um nicht einmal vorgenommene Belegungen durch Ausschalten des Computers zu verlieren, speichert man sie sinnvollerweise als kleines BASIC-Programm ab und läßt sie im Bedarfsfall vor der Arbeit wiedereinlesen (MERGE- Befehl).

Neben dem Zahlenfeld und separater Cursorsteuerung befindet sich das Kassettenteil. Eine Übertragungsrate von maximal 2000 Baud läßt zügige Bearbeitung zu. Ärgerlich ist dagegen, daß ausgerechnet der Hifi-Spezialist Schneider keine automatische Endabschaltung bei schnellem Vor- oder Rücklauf anbietet. Wie sich das Wimmern des Motors am Bandende vermeiden läßt, zeigt HC in den Profitips.

Im Monitorgehäuse sitzt das Netzteil für die komplette Anlage. Dadurch wird zwar ein Kabel gespart, der Anschluß des häuslichen Farbfernsehers aber erschwert - ein externes Netzteil ist trotz Ankündigung noch nicht lieferbar. Wer mit Farbgrafiken arbeiten möchte oder sich stundenlang mit Spielen beschäftigt, ist daher mit dem etwa 500 Mark teuren Farbmonitor gut bedient. Die hohe Grafikauflösung des CPC 464 mit 640 x 200 Punkten im Zweifarbmo-dus, 320 x 200 im Vierfarb- und immerhin noch 160 x 200 Punkten im Sechzehnfarbenmodus gestattet brillante Wiedergabe von Spielen und Konstruktionen. Erschwert wird die Programmierung allerdings durch das Fehlen von Sprites, die nachträglich durch Programme wie die Graphic Utilities generiert werden müssen.

Dafür besitzt der Schneider die für Home-Computer seltene Fähigkeit der Fenstertechnik. Mit WINDOW-Befehlen lassen sich ein Grafik- und bis zu acht Text-Fenster festlegen, wodurch verschiedene Vorgänge parallel auf dem Bildschirm dargestellt werden können. Ebenfalls reizvoll ist die Möglichkeit, mit EVERY- und AFTER-Befehlen Programme zeitlich ineinanderzuschachteln.

Laufwerke

Eine weitere Stärke des Schneiders ist die umstellbare Zeilenbreite von 20 über 40 bis 80 Zeichen pro Zeile. Erst dadurch wird der Einsatz gängiger CP/M-Software möglich. Das Tor zur CP/M-Welt wird durch das Expansion Port aufgestoßen, an dem das Diskettenlaufwerk angeschlossen wird -sofern die Verdoppelung des Anschaffungspreises für ein Speichermedium inklusive CP/M und der Programmiersprache Logo kein Hindernis darstellt.

Das Laufwerk ist eine Rarität mit dem Anspruch, der Standard von morgen zu werden. Während gängige CP/M-Software auf 5¼"-Disketten zu finden ist und in jüngster Vergangenheit allenfalls 372"-For-mate Beachtung fanden, setzen Schneider und Amstrad auf 3 Zoll.

Die neuen Disketten lassen sich nicht mehr knicken und sind durch eine Plastikhülle weit besser als ihre größeren Gegenstücke geschützt. Sie sind aber auch weitaus teuerer, ohne mehr als 180 KByte Speicherkapazität zu bieten. Ob sie sich durchsetzen können, hängt nicht zuletzt von der Bereitschaft der Systemhäuser ab, ihre Software auch auf dem neuen Format anzubieten.

Nimmermüden, die auf einem Datenaustausch mit IBM-Kompati-blen bestehen, bleibt nichts anderes übrig, als sich ein herkömmliches Laufwerk zu besorgen. Dabei kann entweder auf ein direkt anschlußfähiges 51/4"-Laufwerk zurückgegriffen werden (Horten, circa 700 KByte) oder auf eine zweite, größere Diskettenstation. Die letzte Variante wird von Schneider favorisiert, wobei auf Entwicklungen der Firma Escon zurückgegriffen wird. Bereits lieferbar ist das Laufwerk FDD51 mit einer Kapazität von 180 KByte zum Preis von etwa 800 Mark mit einer ganzen Reihe von CP/M-Utilities. Erfreulicherweise befinden sich unter ihnen UNLOAD und UNERA - ersteres zum Umwandeln von COM — in HEX-Dateien und letzteres, um fälschlicherweise Gelöschtes wieder zurückzuholen. Kompatibilität besteht zu Osborne, Kay-pro, Xerox und IBM - sofern die Probleme mit der doppelseitigen Aufzeichnung gelöst werden.

Außerdem wird bei Schneider ein Zweitlaufwerk mit einer Kapazität im 1-MByte-Bereich geplant und der Einsatz einer Festspeicherplatte in Betracht gezogen.

Erweiterungen

Die am wenigsten erfreuliche Ansicht des Schneiders ist die Rückenansicht. Beim Druckerausgang sieht man wenigstens nicht, daß gespart wurde: An Stelle der üblichen acht Bit liefert er nur sieben Bit, was die Verfügbarkeit so .mancher Drucker-Sonderfunktion einschränkt.

Auffälliger ist da schon der einsame Joystick-Anschluß. Aber dem ist mit dem Adapter von Dynamics genausoschnell abzuhelfen wie mit dem Original-Schneider-Joystick, an dem sich ein weiteres Feuerknopf-Exemplar anschließen läßt.

Der eindeutig häßlichste Teil ist der Platinenausgang, der neudeutsch Expansion Port heißt. Er dient nicht nur zum Anschluß des Laufwerks, sondern steht auch wahlweise anderen Erweiterungen zur Verfügung - etwa dem Expansion Board EB-1. Dieser „Erweiterungskasten" bietet vier Steckkarten Platz, die von einem zusätzlichen Bustreiber verwaltet werden. Besonders interessant ist die Möglichkeit der ROM-Erweiterung sowie die RS232-Karte, an die unter anderem ein Drucker mit serieller

Schnittstelle angeschlossen werden kann.

Eine andere Möglichkeit zur Nutzung des Expansion Ports wird durch die Valcom-Schnittstelle geboten. In voller Aufrüstung können über zwei RS232 gleichzeitig ein Akustikkoppler und ein serieller Drucker betrieben werden. Die Übertragungsgeschwindigkeit läßt sich im Bereich von 300 bis 9600 Baud variieren.

Außerdem steht Modem-Soft-ware zur Verfügung, die Kommunikation mit Mailboxen ermöglicht -einschließlich Textbearbeitung.

Daß der Schneider von Haus aus über eine parallele Schnittstelle verfügt, ist bekannt. Weniger bekannt ist dagegen, daß der Schneider-Matrix-Drucker NLQ401 mit dem Brother-Drucker M-1009 identisch ist. Lediglich an Gehäusefarbe und Aufschrift sind sie auseinanderzuhalten. Wer mit dem Schneider-Drucker Endlospapier verarbeiten will, kann bei Verzicht auf farblicher Übereinstimmung ohne weiteres den Traktor von Brother verwenden.

Die guten Druckqualitäten bescheren dem NLQ401 trotz Einsatzes von neun Nadeln und bidirec-tionalem Betrieb eine Druckgeschwindigkeit von nicht mehr als 50 Zeichen pro Sekunde. Grund genug für viele, einen anderen Drucker einzusetzen. Wer einen Epson betreiben will, und Eingriffe ins Druckerkabel scheut, kann für knapp 60 Mark bei RH-Software ein spezielles Kabel erwerben.

Grafik und Synthesizer

Besitzern von Druckern mit Grafik-Ambitionen ist das Hardcopy-Programm von Escon anzuraten. Mit seiner Hilfe ist es möglich, den Bildschirminhalt originalgetreu auszudrucken. Selbst in Programme anderer Anbieter läßt es sich einbauen. Als Beispiel sei der Funktionsplotter von ZS-Soft genannt, der mathematische Funktionen durch wahlfreie Darstellungsart zu komplexen grafischen Mustern zusammensetzt — aber leider nur auf dem Bildschirm. Dieser Nachteil läßt sich beheben: Lädt man Hardcopy vor dem eigentlichen Programm und baut dann in den Funktionsplotter die Zeile 842 ICOPY ein, wird das Grafikmuster jeweils automatisch ausgedruckt.

Anders sieht es bei den List-ge-schützten Programmen von Dynamics aus. Besonders bedauerlich ist das beim Diagramm 464, das durch saubere Bildschirmdarstellung in Strich-, Balken- und Hilfsdiagrammen überzeugt. Das Manko der reinen Bildschirmdarstellung teilt es allerdings mit den meisten Programmen, die gegen unbefugtes Listen geschützt sind - ihnen ist mit Hardcopy nur sehr schwer beizukommen.

Musik und Malerei

Außer der Verarbeitung mathematischer Funktionen sind es spielerische Anwendungen, die Programmierer wie Käufer gleichermaßen reizen. Escon nennt sein Produkt folgerichtig Joydraw. Mit dem Joystick lassen sich farbige Linien in drei „Pinselstärken” ziehen - allerdings nur in 45-Grad-Schritten voneinander versetzt.

„The Painter” von ZS-Soft hat von Hause aus die gleiche Schwäche, die es jedoch durch die Möglichkeit der Kreis- und Ellipsendarstellung kompensiert. Pinselstärke und Geschwindigkeit sind bei diesem ebenfalls joystickgesteuerten

Malprogramm frei einstellbar, wodurch präzises Zeichnen ermöglicht wird. Einziger Nachteil des ansonsten erstaunlich leistungsfähigen Programms ist seine Unfähigkeit zur Hardcopy, die ihm das Escon-System voraus hat.

Die direkt gesteuerte Klangausgabe läßt solche Probleme vergessen. Außer der Möglichkeit zur Selbstprogrammierung stehen dem Anwender sowohl Programme zur Musikgenerierung als auch ein direkt von Schneider vertriebener Speech-Synthesizer zur Verfügung. Beim Music-Composer von Kuma ist regelrechtes Komponieren möglich, wobei die Noten auf dem Bildschirm dargestellt werden. Der RH-Synthesizer ist einfacher gehalten, bietet aber durch Frequen'zgang-Variationen ebenfalls die Möglichkeit, neue Klangbilder zu schaffen.

Büro und Heim

Bei den geringen Zugriffszeiten im Kassettenbetrieb ist es kaum möglich, während des Arbeitsvorganges Programmteile nachzuladen oder Daten abzuspeichern. Dieser Nachteil führt dazu, daß komplexe Anwenderprogramme zunehmend auf Diskette angebo-ten werden. Die Kassetten-Soft-ware hat für nur gelegentliche Benutzer aber noch keinesfalls an Aktualität verloren. Im folgenden werden Programme auf beiden Datenträgerarten vorgestellt.

Adreßprogramme werden von fast jedem größeren Hersteller an-geboten. Wir haben zwei preisliche Eckpfeiler herausgegriffen, die interessant in ihren Leistungen überzeugen: Adressen-Archiv 464 von Dynamics für etwa 50 Mark und das fast 150 Mark teure Brief- und Adreßprogramm von Microland. Bei beiden gleich ärgerlich: Weder ist ein deutscher Zeichensatz vorhanden, noch erfolgt eine Fehlermeldung, wenn man Zahlen als Namen oder Buchstaben als Telefonnummer eingibt.

Das Programm von Microland verfügt über eine kleine integrierte Textverarbeitung, die in ihren Leistungen einer elektronischen Schreibmaschine gleicht; für die Bearbeitung von Briefen, unter Zugriffsmöglichkeit auf bereits gespeicherte Adressen, reicht sie vollkommen aus.

Compack - Business Software

Mit dem Programmpaket Com-pack stößt Schneider in einen Bereich kommerzieller Anwendung vor, der bislang Herstellern wie Triumph-Adler Vorbehalten war. Für circa 130 Mark erhält man eine Systemdiskette, die den Grundstock für die einzelnen Programmmodule bildet. Voll ausgerüstet kostet das System etwa 800 Mark und deckt folgende Einzelbereiche ab: Kreditoren, Sachkonten, Debitoren, Fakturierung, Auftragsbearbeitung und Lagerbestandsführung. Natürlich ist es möglich, nur bestimmte Module zu erwerben oder sein System im Laufe derzeit zu erweitern. Eine Version auf Kassette ist nicht vorgesehen.

Das Angebot an Datenbanksystemen für den CPC 464 ist überraschend groß. Der Bogen spannt sich vom Universal Database-System UDS-CPC464 für circa 50 Mark bis hin zum Diskettenprogramm Profidat, das für etwa 140 Mark erhältlich ist. Allen gemein ist der Anspruch, mehrere Dateien — beispielsweise für Artikel, Kunden, Video - aufbauen und verwalten zu können. Der Preisbrecher UDS-CPC 464 verfügt in neuester Version über deutschen Zeichensatz. Ebenfalls erwähnenswert ist die Ausnutzung der Fenster-Technik, die gerade im Suchmodus die Übersicht erleichtert. Das 30 Seiten starke Handbuch erklärt unter anderem wichtige BASIC-Pro-grammteile und lädt damit zur Änderung oder Erweiterung ein.

Von ganz anderem Kaliber ist das unter CP/M laufende Profidat. Es kann nach sechs miteinander verknüpften Kriterien in maximal 128 Datenfelder suchen und das in einer Geschwindigkeit, die jeden Kassettenanwender vor Neid erblassen läßt. Weniger schön ist der unglückliche Bildschirmaufbau, der Augenschmerzen nicht ausschließt, und das trotz aller Bemühungen unübersichtliche Handbuch.

Für spezielle Anwendungen steht die Einnahmen-Überschuß-Rechnung von Microland zur Verfügung (circa 400 Mark). In einem gut geführten Menü-Ablauf, in dem Eingaben — wie etwa die des Datums — auf ihre Logik überprüft werden, lassen sich folgende Punkte abarbeiten: Belegerfassung, Journal, Umsatzsteuer Vor-' anmeldung, Kontenspiegel, Gewinn und Verlustrechnung. Eine Lagerbestandsverwaltung soll in Kürze folgen.

Für das Schreiben von Rechnungen, Lieferscheinen und Mahnungen unter Berücksichtigung verschiedener Umsatzsteuer-, Skonti- und Bonisätze bietet Hinz und Hoffmann ein Fakturierungsprogramm zum Preis von etwa 230 Mark an, das zum Lagerverwaltungsprogramm des gleichen Herstellers kompatibel ist.

Stellvertretend für ein breites Spektrum von Kassetten-Software des EDV-Service in Ransbach, steht das Kundenverwaltungsprogramm, das Datei- und Artikelverwaltung ergänzt. Anschrift, Einnahmen, Ausgaben können eingegeben, sortiert und gesucht werden; insgesamt sind 255 Sätze möglich. Konsequente Ausnutzung der reichhaltigen Menüpunkte führt leider auch zur Aufdeckung kleiner Programmfehler. Preis circa 70 Mark.

Textverarbeitung

Preiswerte Kassetten-Programme haben oftmals den Nachteil, nur unzureichende Arbeitsgeschwindigkeit zuzulassen. Bei Tas-word, das sich bereits auf dem Spektrum bewährt hat, ist das anders. Selbst bei Sprung befehlen zum Textanfang oder Ende braucht nicht lange gewartet zu werden. Die Möglichkeiten des für circa 70 Mark erhältlichen Programms reichen von Blockkommandos über ausführliche Formatierungs befehle bis hin zu Software-Schaltern, mit denen Parameter wie Überschreiben, Seitenanzeige und Word Wrap ein- oder ausgeschaltet werden können. Im 44 Seiten starken Handbuch wird alles ausführlich erklärt — doch leider in englisch. Eine deutsche Programmversion, die auch überdem-entsprechende Tastaturbelegung mit Umlauten verfügt, wird wohl noch auf sich warten lassen.

Anders bei Texpack von Schneider, das speziell für den deutschen Markt geschrieben wurde, jedoch auch französische und spanische Rechtschreibung ermöglicht. Für knapp 200 Mark erhält man ein Programmpaket auf Diskette, mit dem sich außer der reinen Texterstellung auch Dateiverwaltung betreiben läßt — es können 400 bis 500 Datensätze verwaltet werden.

Erfreulicherweise lassen sich Druckereinstellungen mitten im Text ändern, wodurch neben der Einstellung von Schriftbreiten und Zeilenabständen die Wahl zwischen vier Druckarten ermöglicht wird. Beim Editieren fällt negativ auf, daß nur an der Cursor-Position gelöscht werden kann — positiv ist dagegen die Bildschirmgestaltung, die beispielsweise fett zu druckenden Text auf einen Blick erkennen läßt.

Dieter Winkler, HC

★ PUBLISHER: Schneider
★ YEAR: 1985



★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Adverts/Publicités:
» Schneider  CPC  464-Ist  das  auch  ganz  bestimmt  kein  Irrtum    GERMANDATE: 2023-10-28
DL: 1246
TYPE: image
SiZE: 2015Ko
NOTE: w5100*h3480

» Schneider  CPC  464    GERMANDATE: 2016-10-29
DL: 747
TYPE: image
SiZE: 372Ko
NOTE: Uploaded by hERMOL ; w1583*h1112

Media/Support:
» Schneider  Computer  Software    (Prasentation)    (Release  TAPE)    GERMANDATE: 2018-12-19
DL: 257
TYPE: image
SiZE: 39Ko
NOTE: Uploaded by hERMOL ; w790*h504

★ AMSTRAD CPC ★ A voir aussi sur CPCrulez , les sujets suivants pourront vous intéresser...

Lien(s):
» Hardware » Depannage - CPC 664 Membrane Clavier
» Hardware » CPC 664 (Micro 7)
» Hardware » Kassettenanschlub Fur CPC 664 - 6128 (CPC Amstrad International)
» Hardware » CPC 664 (Your Computer)
» Hardware » CPC 664 - La Courte Aventure du 664 (Microstrad)
» Hardware » CPC 664 (Popular Computing Weekly)
Je participe au site:
» Vous avez des infos personnel, des fichiers que nous ne possédons pas concernent ce programme ?
» Vous avez remarqué une erreur dans ce texte ?
» Aidez-nous à améliorer cette page : en nous contactant via le forum ou par email.

CPCrulez[Content Management System] v8.732-desktop/c
Page créée en 203 millisecondes et consultée 5992 fois

L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.