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CPC Magazin
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Neue Abenteuerprogramme aus deutschen Landen

Von Weeske Computer-Elektronik gibt es zwei neue Textadventures: "Reise durch die Zeit” und ”Das Pharaonengrab”.

Abenteuerprogramme - oder neudeutsch Adventures - erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Im Gegensatz zti den meisten Actionprogrammen wird bei einem Adventure ja nicht unbedingt ein schneller Finger, dafür um so mehr ein kluger Kopf benötigt. Viele Abenteurer haben sich schon Nächte um die Ohren geschlagen, nur um eine bestimmte Spielszene zu bewältigen. Es gibt mittlerweüe schon Clubs, die sich nur mit Adventures allgemein oder sogar nur mit einem bestimmten Programm beschäftigen. Dabei hat sich diese Gemeinde schon fast wieder gespalten. Knackpunkt ist hier die Frage, was besser ist: ein reines Textadven-ture oder ein Grafik-Adventure. Pauschal kann diese Frage sicher nicht beantwortet werden, da es in beiden Gruppen Ausreißer nach oben und unten gibt.

Grundsätzlich liegen die Vorteile auf der Hand. Ein Grafik-Adventure bietet dem Spieler neben der Handlung auch optische Reize. Die einzelnen Bilder sind manchmal schon kleine Kunstwerke, die bestaunt werden wollen. Hochauflösende Grafik verschlingt allerdings viel Speicherplatz. Ein Textadventure nutzt diesen Platz für einen umfangreichen Wortschatz und eine Handlung mit den dazu gehörenden Szenenbeschreibungen. Was dabei herauskommt, gleicht im besten Fall fast einem Roman. Ein Kompromiß für beide Gruppen ist auch machbar, hierzu wird allerdings ein Floppylaufwerk benötigt. Steht ein solcher Massenspeicher zur Verfügung, können Grafik-Adventures Bilder bei Bedarf nachladen. Für die CPC-Computer sind mir solche aufwendigen Programme aber noch nicht bekannt. Es ist jedoch sicher nur eine Frage der Zeit, bis hier Abhilfe geschaffen wird.

Ein Problem ganz anderer Art war bisher die Tatsache, daß die meisten Adventures aus England oder Amerika importiert wurden und der deutsche Benutzer dann meistens Sprachprobleme hatte. Je besser nämlich ein Adventure ist, desto weniger kommt man mit dem normalen Schulenglisch weiter. Das beste Abenteuerprogramm wird aber uninteressant, wenn man nur noch mit dem Wörterbuch weiterkommt.
Auch für die Schneider-Computer gibt es verschiedene Adventures in englischer Sprache. Doch sind CPC-Benutzer in der Regel besser dran als Benutzer anderer Computertypen, da es inzwischen schon viele eingedeutschte Programme gibt (z.B. Gremlins). Außerdem hat Deutschland scheinbar seine Programmierer entdeckt. Immer mehr rein deutsche Programme erscheinen, die der internationalen Konkurrenz keineswegs nachstehen.

Zwei Vertreter dieser Gattung sollen heute vorgestellt werden. Es handelt sich in beiden Fällen um reine Textadventures in deutscher Sprache. Sie tragen den Titel: "Reise durch die Zeit" und "Das Pharaonengrab". Vorweg sei schon gesagt, daß sich beide Programme im Kern gleichen, d. h., Aufmachung und Bedienung beider Programme sind identisch, lediglich die Handlung unterscheidet sie.

Bei der "Reise durch die Zeit" handelt es sich um die Geschichte von James King, einem Archäologen, der bei Ausgrabungen in Südengland eine Zeitmaschine gefunden hat. Er schafft diese Maschine in sein Heim in London. Zu diesem Zeitpunkt startet auch das Programm mit folgendem Text: Der nächste Morgen. Nachdem James gemütlich Kaffee getrunken hatte, ging er in seinen Keller und besah sich die Maschine. Plötzlich sprach jemand zu ihm: Erbe des Zeitfahrers M'Tashrath, besteige die Maschine und suche jenes Pergament, welches man das Pergament der Zeit nennt. James sprang sogleichin das Gefährt, wo er sofort in eine tiefe Ohnmacht fiel. Good Luck, James.

Dieser Einleitung folgt die Frage "Welche Order?", die den Spieler von nun an ständig zur Eingabe auffordert. Der Abenteurer in Gestalt des James King sieht sich in eine urzeitliche Landschaft versetzt, die mit dem heimischen London nichts gemein hat. Neblige Sümpfe, prähistorische Tiere und andere Unannehmlichkeiten erschweren die Suche nach dem Pergament. Der unvorsichtige Abenteurer wird schon nach wenigen Schritten in der öden Steppe verdorren oder einem Saurier als Früh-
stück dienen. Der Abruf des HILFE-Be-fehls schützt davor nicht. Hier werden dem Benutzer lediglich einige Verben genannt, die der Computer versteht: untersuche, lege, gib, nimm, entferne, klettere, verschließe, höre, wirf, töte, fertige, trinke, save, load, frage, bewege, lies, gehe, reibe, grabe, rudere, schlafe, warte. Außerdem kann der Spieler mit I Inventur abfragen, welche Gegenr stände verfügbar sind.

Die gewünschten Aktionen werden dem Computer in der Regel über Zweiwortbefehle mitgeteilt, z.B. >nimmseilDie Orte und Handlungen sind sehr anschaulich beschrieben. Ein fantasievoller Anwender wird die fehlende Grafik kaum vermissen. Wie es bei einem vernünftigen Adventure üblich ist, kann ein Zwischenstand äbgespeichert und das Spiel zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt, werden. Das ist auch notwendig, da man diese "Reise durch die Zeit” sicher nicht ein einem Nachmittag bewältigen kann.

Wie schon gesagt, ist "Das Pharaonengrab” mit dem vorgestellten Programm vergleichbar. Das kann schon damit erklärt werden, daß beide Programme von P. Mengel geschrieben wurden. In diesem Abenteuer geht es um versteckte Grabkammem in den Pyramiden von Gizeh, die zu erforschen sind. Auch hier findet man sehr gute Beschreibungen, so daß richtige Abenteueratmosphäre aufkommt.

Beide Programme sind empfehlenswerte Text-Adventures, die kaum Langeweile aufkommen lassen, somit also eine Bereicherung für den deutschen Softwaremarkt darstellen.

Gerald Steffens , CPC Magazin

DAS PHARAONENGRAB
(c) WEESKE SOFTWARE

AUTHOR: Peter Mengel

★ YEAR: 1985
★ LANGUAGE:
★ GENRE: INGAME MODE 1 , AVENTURE TEXT , SAVEGAME , MISSING

★ COLLECTION: WEESKE SOFTWARE S SERIES ADVENTURES
★ LICENCE: COMMERCIALE

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.