Abenteuer untertage Die Erde empfängt Notsignale von Eroc 1, einem Planeten, der von Terranern besiedelt wurde und nun der Gewinnung von Bodenschätzen dient. Ein Angriff von Außerirdischen scheint bevorzustehen. Dies ist in etwa die Vorgeschichte zu CORE, dem neuen Spiel aus dem Hause ANF. Die Handlung ist nicht sehr originell, das läßt sich nicht bestreiten, doch wird dieses Manko durch den sehr komplexen Spielaufbau sicherlich wettgemacht. Um die seltsamen Vorgänge auf Eroc 1 aufzuklären, wird Commander Andrew Angello zu dem Planeten beordert. Als er dort ankommt, muß er zu seinem Entsetzen entdecken, daß das komplette Personal der Bergwerke tot ist. 720 Menschen sind den Außerirdischen bereits zum Opfer gefallen. Angello's einzige Chance ist, die in den Bergwerksminen verstreuten Bruchstükke einer Computer-Anlage zu finden und wieder zusammenzusetzen. Gelingt es ihm, den Computer wieder in Gang zu bringen, so wird sich ihm der Rechner mit einer Strategie für den Kampf mit den Angreifern erkenntlich zeigen. Es gilt, zahlreiche Gegenstände zu finden, die sich für den Commander als sehr nützlich erweisen können, und es müssen einige Werkzeuge entdeckt werden, von denen manche versteckt und manche vergraben sind.   
Die im oberen Teil des Bildschirms eingeblendeten Windows informieren den Spieler jederzeit über die eingeschlagene Richtung, die verbleibende Zeit und über die Energiereserven. Insgesamt enthält Core über 1000 (!) Räume, die auf vier Levels verteilt sind. Eine Karte ist daher unbedingt nötig, um einen ungefähren Überblick zu behalten. Glücklicherweise schließt das Spiel die Möglichkeit ein, den Zwischenstand abzuspeichern. Bei dem extrem komplexen Spielaufbau ist es schlichtweg unmöglich, das Programm an einem Tag durchzuspielen und das spricht ja wohl eindeutig für Core. rs, ASM |