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Joystick-Kompositionen mit dem CPC

Wer behauptet, der CPC sei alles andere bloß keine Musikmaschine, der sollte sich mit MUSICUS eines Besseren belehren lassen. Mit diesem Programm können auf ganz einfache Weise Musikstücke komponiert und abgespielt werden. Das Programm läuft auf jedem CPC-Computer.

Nach dem Starten des Programmes erscheint eine Bildschirmmaske, mit der das ganze Programm gesteuert wird. Direkt unter dem oberen Bildschirmrand befindet sich die Kopfleiste mit den Funktionen DIR, LOAD, SAVE, SOUND und ERASE. Darunter sind die Notenlinien für die drei Tonkanäle A,B und C. Hier werden die Noten, Pausen-Zeichen, usw. grafisch dargestellt und auch eingegeben. Jeder Kanal kann nun eine Stimme spielen, so sind max. drei Stimmen gleichzeitig möglich. Bei mehrstimmigen Musikstücken ist darauf zu achten, daß die Kanäle genau synchron laufen. Pro Kanal können 1198 Noten gespeichert werden. Unter der Notenlinie ist die Befehlsleiste. Mit ihrer Hilfe können Noten in die einzelnen Kanäle eingegeben werden. Nun folgt die Ausschnittsteuerung. Damit kann der Notenausschnitt verändert werden, der auf dem Bildschirm dargestellt wird. Darunter folgt schließlich die Steuerung für die Tonausgabe. Gesteuert wird das ganze Programm mit einem kleinen Pfeil, der sich zu Beginn in der Mitte des Bildschirms befindet. Er kann wahlweise mit dem Joystick oder den Cursortasten bewegt werden, wobei die COPY-Taste der Feuertaste des Joysticks entspricht.

Abb. 1: Der Hauptteil mit der Noteneingabe.
Abb. 2: In diesem Teil des Programmes werden die Töne erzeugt.

Die Befehlsleiste

Die einzelnen Befehle können durch Anklicken der entsprechenden Felder aufgerufen werden. Je nachdem, welcher Befehl eingeschaltet ist, erscheinen unter der Befehlsleiste verschiedene Parameter, die auf die gleiche Art und Weise gewählt werden wie die Befehle selbst. Noten, Pause, usw. werden eingegeben, indem mit dem Pfeil auf die gewünschte Position und auf eine Notenlinie gefahren wird, und nach Drücken der Feuertaste erscheint das gewünschte Zeichen auf dem Bildschirm.

Damit kein Zeichen überschrieben werden kann, rutschen alle Zeichen dahinter um eine Position nach hinten. Es können auch während des Abspielens der Stücke Noten eingegeben oder gelöscht werden.

Mit dem Befehl “N“ werden Noten eingegeben. Als Parameter kann die Tonlänge gewählt werden. Die Tonhöhe wird dadurch bestimmt, auf welcher Notenlinie der Pfeil beim Eingeben gerade zeigt. Es können Noten von C bis zu G' eingegeben werden. Um eine Note um einen halben Ton zu erhöhen (z.B. Fis), muß das Kreuz ganz rechts angeklickt werden. Durch ein weiteres Anklicken kann es wieder gelöscht werden.

Durch den Befehl “P“ werden Pausezeichen eingegeben. Die Pausenlänge wird auf gleiche Art und Weise bestimmt, wie zuvor bei “N“. Um während des Abspielens der Noten die Oktaven zu wechseln, benötigt man den Befehl “O“. Die Oktaven sind von 1 bis 8 durchnumeriert.
In den Notenlinien wird der Befehl durch ein “O“ und die Nummer der gewählten Oktave dargestellt. Am Anfang des Musikstückes wird immer automatisch auf die Oktave 5 geschaltet, in ihr liegt auch der Kammerton A. Um während des Abspielens z.B. eine Oktave nach oben zu gehen, muß auf die Oktave 6 geschaltet werden.

Damit beim Abspielen auch verschiedene Klangfarben verwendet werden können, gibt es den Befehl “S“. Die verschiedenen Klangfarben lassen sich durch die SOUND- Funktion definieren. Die definierbaren Klangfarben sind von 1 bis 9 durchnumeriert. In den Notenlinien wird der Befehl durch ein “S“ und die Nummer der gewählten Klangfarbe dargestellt. Am Anfang des Musikstückes wird automatisch die Klangfarbe 1 eingestellt.

Mit dem Befehl “C“ lassen sich Noten kopieren. Zuerst muß mit “BEGIN“ der Anfang und mit “END“ das Ende des zu kopierenden Blockes festgelegt werden. Der so definierte Block wird zur besseren Darstellung farbig markiert. Mit “COPY“ kann der definierte Block dann an jede beliebige Stelle einkopiert werden, auch in den Block selbst. Damit auch hier nicht überschrieben wird, rutschen alle Noten um die Länge des Blockes nach hinten und in diese Lücke wird der Block dann kopiert. Um die Noten etwas übersichtlicher zu gestalten, können mit “B“ Taktstriche gesetzt werden. Diese haben beim Abspielen jedoch keine Wirkung.

Damit falsche Noten auch gelöscht werden können, gibt es den Befehl “D“. Die so entstehende Lücke wird sofort durch die Note geschlossen, die sich hinter der gelöschten befindet.

Mit dem Befehl ' können Leerzeichen eingefügt werden. Diese haben, ebenfalls wie die Taktstriche, beim Abspielen keine Wirkung.

Die Ausschnittsteuerung

Durch Anklicken der zwei kleinen Pfeile am linken und rechten Bildschirmrand kann der Notenausschnitt um ein Zeichen nach links bzw. rechts verschoben werden. Das “I“ in dem freien Feld in der Mitte zeigt die Position des Ausschnittes im Notenspeicher an. Um größere Schritte zu machen, kann man mit dem Pfeil in dieses Feld fahren und durch Drücken der Feuertaste wandert der Ausschnitt dann an diese Position.

Die Steuerung für die Tonausgabe

Sie funktioniert ähnlich wie ein Kassettenrekorder: Durch Anklicken der PLAY-Taste wird das Musikstück von vorne abgespielt und mit STOP wird es wieder gestoppt. Um das Musikstück kurz zu unterbrechen,kann die PAUSE-Taste angeklickt werden, durch wiederholtes Anklicken wird es wieder fortgesetzt. Wenn man eine Stelle wiederholen will, kann mit REW das Stück kurz rückwärts und mit PLAY anschließend wieder normal abgespielt werden. Der weiße Balken über “SPEED“ zeigt an, mit welchem Tempo das Stück abgespielt wird. Je länger es ist, um so größer ist das Tempo. Durch Anklicken eines Punktes über oder in diesem Balken kann das Tempo jederzeit verändert werden. Mit den Tasten “A“, “B“, “C“ können die entsprechenden Kanäle an- oder abgeschaltet werden. Ist ein Kanal ausgeschaltet, so spielt es normal weiter, nur die Lautstärke ist auf Null gesetzt.

Die Kopfleisten

Um eine der fünf Funktionen aufzurufen, muß der entsprechende Name angeklickt werden.

Mit DIR wird auf dem Bildschirm ein Disketten/Kassetten- Inhaltsverzeichnis ausgedruckt. Durch Drücken der Feuer-taste gelangt man wieder zurück.

Mit SAVE wird das Musikstück, welches sich gerade im Speicher befindet, mit allen Klangfarben und dem Tempo abgespeichert. Sollte der eingegebene Name länger sein als acht Zeichen, so wird der Rest abgeschnitten. Zusätzlich wird noch die Extension “.MUS“ hinzugefügt.

Mit LOAD kann ein so abgespeichertes Musikstück wieder geladen werden. Für den Namen gelten die gleichen Regeln wie beim Abspeichern.

Mit SOUND können die neun Klangfarben definiert werden, die durch den Befehl “S“ eingestellt werden können. Die neue Bildschirmmaske ist in folgende Abschnitte eingeteilt:

Zwei Hüllkurvenblöcke für die Lautstärke und den Ton und verschiedene Parameter. Mit den kleinen Rechtecken kann die davorstehende Zahl verändert werden. Durch Anklicken des Pluszeichens wird die Zahl um eins erhöht, durch das Minuszeichen um eins verringert. NUMBER gibt die Nummer der Klangfarbe an, die gerade angezeigt wird und auch verändert werden kann. Die Klangfarben sind von 1 bis 9 numeriert.

Die Hüllkurve für die Lautstärke (VOLUME-CONTROL) ist genauso aufgebaut wie der ENV-Befehl. Jede Spalte entspricht einem Abschnitt (1-5). In der ersten Zeile jeder Spalte steht der Wert für die Schrittanzahl (SC), in der zweiten den für die Schrittgröße (SS) und schließlich in der dritten der für die Pausenlänge (PT).

LOUDNESS gibt die Lautstärke zu Beginn des Tones an und kann Werte zwischen 0 und 15 annehmen. Dies entspricht der Lautstärke, die im BASIC-Befehl “SOUND“ angegeben wird. Auch die Hüllkurve für den Ton (TONECONTROL) ist genau gleich aufgebaut wie der entsprechende BASIC-Befehl “ENT“. Daher ist der Tonhüllkurvenblock ebenso aufgebaut wie der für die Lautstärke. Mit REPEAT kann die Tonhüllkurve wiederholt werden. Dies entspricht einer negativen Hüllkurvennummer beim ENT-Befehl.

Mit NOISE kann ein Rauschen dazugemischt werden. Der Wertebereich geht dabei von 0 bis 31. Bei 0 ist das Rauschen abgeschaltet.

Mit SOUND kann der Tongenerator zu-und abgeschaltet werden, so daß nur noch das Rauschen hörbar ist. Dies ist z.B. bei einem Schlagzeug notwendig.

Mit TEST kann die eingestellte Klangfarbe getestet werden. Die Tonhöhe für den Test kann mit OCTAVE und NOTE verändert werden. Standardwert ist das internationale A. Wird EXIT angeklickt, so wird SOUND beendet und man gelangt wieder zurück in den Hauptteil. Die letzte Funktion ist ERASE. Mit ihr wird der gesamte Notenspeicher gelöscht. Beim Löschen bleiben die Definitionen für die Klangfarben jedoch unverändert. Wird bei der Sicherheitsabfrage die Feuertaste gedrückt, ohne daß sich der Pfeil auf “YES“ befindet, so wird die Funktion abgebrochen.

Hinweise zum Abtippen

Zuerst sollte das BASIC-Programm “MUSTAR.BAS“ (Listing 1) eingegeben und abgespeichert werden. Anschließend muß der DATA-Lader “LADER. BAS“ (Listing 2) abgetippt und vorsichtshalber ebenfalls abgespeichert werden. Nach dem Starten des DATA-Laders wird das Binärfile “MUSTAR.BIN“ erzeugt und abgespeichert. Für Kassettenbenutzer ist wichtig, daß das Binärfile direkt hinter dem Hauptprogramm abgespeichert werden sollte. Bevor das Programm dann gestartet werden kann, muß der Computer zuerst zurückgesetzt werden. Wird das Programm durch einen Bedienfehler abgebrochen und der Pfeil ist noch eingeschaltet, so kann dieser durch “CALL &9C9D“ wieder abgeschaltet werden.

(Ralph Würthner/jb), CPCAI

★ PUBLISHER: CPC Amstrad International
★ YEAR: 1988
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LiCENCE: LISTING
★ COLLECTION: CPC AMSTRAD INTERNATIONAL-SONDERHEFT
★ AUTEUR: Ralph WUERTHNER



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Type-in/Listings:
  » Music-Star    (CPC  Amstrad  International-Sonderheft  7)    GERMANDATE: 2025-11-13
DL: 365
TYPE: ZIP
SiZE: 13Ko
NOTE: Supplied by hERMOL ; 40 tracks
.DSK: √

  » Music-Star    (CPC  Amstrad  International-Sonderheft  7)    GERMAN    LISTINGDATE: 2025-11-13
DL: 7
TYPE: PDF
SiZE: 5358Ko
NOTE: Supplied by archive.org ; 6 pages/PDFlib v1.6

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CPCrulez[Content Management System] v8.732-desktop/c
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.