Vereins-Verwaltung Wer ist heutzutage nicht Mitglied in irgendeinem Verein, wie Schulverein, Gesangsverein, Kulturverein oder Sportverein? Überall wirkt - meist im Hintergrund - der Schatzmeister oder Kassenwart. Solch ein Ehrenamt hat weniger mit Ehre, als vielmehr mit Arbeit zu tun, insbesondere Rechner-Arbeit. Wen erstaunt es da, wenn versucht wird, einen Teil der Abrechnungen auf den Kollegen Computer abzuwälzen. Dies hat auch der Kassenwart eines Sportvereins mit 400 Mitgliedern getan. Um die Kassengeschäfte bei jährlich ca. 1000 Buchungen zu erleichtern und die Abschlußarbeiten zu vereinfachen, schrieb er ein Buchhaltungsprogramm, das auf die speziellen Belange seines Vereins abgestellt ist. Die hier abgedruckte Version wurde überarbeitet und überall dort geändert, wo das Verfahren zu sehr auf diesen Verein zugeschnitten war.  
Das Programm ist mit dem CPC 6128 für 1 Laufwerk, Mono-chrom-Monitor und Epson-Drucker geschrieben. Änderungen sind auch für den Nichtprofi leicht möglich, da auch der Verfasser nur Hobby-Hacker ist und alles in BASIC geschrieben hat. Doch nun ein paar Angaben zum Programm: Grundsätzliches 1. Das Startprogramm (Listing 1) enthält das Eröffnungsbild, den deutschem Zeichensatz und Arbeitsmaske, und lädt dann das Haupt-(Buchungs-) Programm nach. 2. Listings Das Hauptprogramm muß nach dem Abtippen unbedingt unter dem Namen gesichert werden, der in Zeile 920 des Startprogrammes festgelegt wurde. 3. Der Programmablauf basiert auf dem Doppelbuchungsverfah-ren mit den 4 Gegenkonten: - Kasse / Giro / Sparbuch / Festgeld
- Die.36 Sachkonten unterteilen sich zunächst einmal in je 18 Einnahme- und 18 Ausgabekonten. Die Einzelkonten sind wiederum in die drei Sachkontengruppen
- Sport / Veranstaltungen / Sonstiges gegliedert, für die in den Übersichten und Abschlüssen Zwischenwerte ausgewiesen werden. Die Bezeichnungen der Sachkonten stehen in den DATA-Zeilen 200 - 220. Änderungen sind durch Ersetzen der obigen Konten oder Kontengruppen möglich. Die neuen Begriffe müssen jedoch dann noch, soweit erforderlich, entsprechend in die Zeilen 300,1110 und 2010 - 2070 übernommen werden.
4. Mit der Variablen in Zeile 110 wird die Höchstzahl der Buchungen festgelegt. Das Programm sichert danach automatisch, beginnt dann aber nicht von vorn, sondern arbeitet weiter. Dadurch entstehen neue Buchungsdateien, mit denen man eine fast beliebig große Zahl von Buchungen erfassen kann. Das Programm fordert nach dem Start auf, eine Buchungsdiskette an- und einzulegen. Dies ist zwar aus Platzgründen und zur Verwaltung mehrerer Jahre sinnvoll, muß aber nicht sein. Die Buchhaltung arbeitet mit einer Grunddatei und den Buchungsdateien. Beide Dateiarten werden automatisch erzeugt und fortgeschrieben. 5. Das ganze Verfahren ist mit einer durchgängigen Benutzerführung ausgestattet, die den Anwender ständig begleitet. Die Informationen zum Weiterarbeiten stehen immer im INFO-Window. 6. Es gibt zwei Menü-Ebenen: - Das Hauptmenü (Optionen)
- Das Auswahlmenü “Buchungen“, mit dem die anzuzeigenden oder auszudruckenden Buchungen ausgewählt werden können.
Solange das Hauptprogramm noch nicht richtig läuft, sollten die Zeilen 230 und 240 als REM-Zeilen erfaßt bleiben, um einen möglichen Totalverlust des Programmes auszuschließen und Fehler finden zu können. Das Buchungsverfahren - Über das Menü - hier Optionen genannt - gelangt man zum Buchen. Hier wird nach Buchungsjahr und Buchungstag gefragt. Am Jahresanfang, das heißt, bis März eines Jahres, fragt das Verfahren, ob eine neue Jahresrechnung beginnen soll. Wenn ja, dann werden alle Sachkonten auf 0 gestellt und der Jahresabschluß vom Vorjahr zum Jahresanfangsbestand. Man ist beim Buchen nicht an eine monatliche Verarbeitung gebunden.
- Nach einer Sicherheitsabfrage wird die aktuelle Buchungsdatei geladen. Danach erscheint das Buchungsbild mit Buchungsjahr und Buchungstag, sowie dem Info-Window. Die fortlaufende Nummer des Buchungssatzes wird automatisch vergeben. Soweit vorhanden, erscheinen die letzten beiden Buchungen. Zunächst wird nach dem Buchungs-GRUND gefragt. Die Eingabe darf 30 Zeichen lang sein. Längere Texte werden vom Verfahren gekürzt. Wird kein Text eingegeben, sondern nur die RETURN-Taste gedrückt, so beendet das Verfahren das Buchen, sichert und geht in das Menü zurück.
- Die Gegenkonteneingabe dürfte nicht weiter problematisch sein. Neben den o.g. Konten ist hier noch eine 0 für Umbuchungen — aber nur zwischen den Gegenkonten — vorgesehen.
Eine solche Buchung ist z.B. immer dann erforderlich, wenn Geld aus der Kasse entnommen und auf das Sparbuch eingezahlt wird. - Die Beträge der Einnahmen und Ausgaben sind ohne Komma einzugeben, z.B. 12345 für DM 123,45. Man gewöhnt sich sehr schnell an diese Vereinfachung beim Buchen. Es sind auch keine Leerstellen oder führende Nullen einzugeben, einfach den Pfennig-Betrag eintippen und RETURN drücken. Die Eingabe wird dann in DM umgerechnet und in die richtige Spalte gesetzt.
Bei Umbuchungen ist nur die Einnahme einzugeben. Das Programm bucht sie automatisch auch als Ausgabe. Ansonsten schließt die Eingabe einer Einnahme eine gleichzeitige Ausgabebuchung durch Überspringen dieses Feldes aus. Ein RETURN bei Einnahme setzt den Cursor auf das Ausgabefeld. Für Korrekturen können die Beträge auch in Minus gebucht werden. Sie erhöhen dadurch nicht das Einnahme- oder Ausgabesaldo. - Nach Eingabe von Sachkontengruppe und Sachkonto wird abgefragt, ob die Buchung in Ordnung ist. J = RETURN-Taste , nein = eine beliebige andere Taste drücken.
- Übersichten und Ausdruck werden über das Menü angesteuert. Alle Anzeigen lassen sich auch ausdrucken. Das Programm ist an einen Epson-Drucker angepaßt.
Alle Erklärungen sind auch in der Benutzerführung enthalten. Sie können allerdings für den möglichen Anwender vor dem Abtippen eine wertvolle Entscheidungshilfe sein. (Eckhard Bergandy/jb), CPCAI
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CPCrulez[Content Management System] v8.732-desktop/c Page créée en 083 millisecondes et consultée 59 foisL'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko. |
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