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PROGRAMMDATEI "DISKY" Wer schon einige Zeit mit seinem SCHNEIDER arbeitet, der weiß, wie schnell eine Programmbibliothek zum Chaos werden kann. Die Utilitysammlung wird unüberschaubar; man hat vergessen, ob "TEST.BAK" ein Datensatz oder ein Programmfragment ist und wo das Originalfile "TEST" ist; das ist völlig klar. Wer dann zu guter letzt noch wissen will in welchem PASCAL-Kursteil der COMPUTER-aktiv die Variablen abgehandelt wurden, der ist für den Rest des Abends beschäftigt. Als Abhilfe bietet sich da das Programm DISKY an. Die Untertitel Programmdatei verrät, daß es sich nicht etwa um einen Diskettenmonitor, sondern um eine Verwaltung der Programmbibliothek handelt. Und auch das trifft es nicht ganz, denn es läßt sich auch Computerliteratur verwalten und einige Arbeiten mit der Diskette, etwa der Ausdruck des Directorys werden erleichtert. Am wichtigsten bleibt jedoch die Datenverwaltung und bei DISKY sind zwei Dinge besonders zu loben. Zum Einen die komfortable Eingabe, zum Anderen die nicht minder komfortable Suchroutine. Beginnen wir mit der Eingabe. Man unterscheidet lediglich in Literatur und Programmdatei und kann dann in eine vorgefertigte Maske den Datensatz eingeben. Viele Standardformulierungen, etwa der Programmtyp (Utility, Anwendung, Spiel, usw.) sind vorformuliert und müssen nur mit einem Tastendruck ausgewählt werden. Ergänzungen sind möglich, etwaige Anwendung: Textverarbeitung oder Utility. Mit Programmtyp, Programmiersprache bis zum Copyright, Bemerkung und anderem mehr kann ein Programm sehr umfassend beschrieben werden. Die Eingabemaske unterscheidet auch in Programmname, der recht ausführlich sein darf und in Run-Name, der dem auf der Diskette entsprechen sollte. Eine Option des Programmes erlaubt es nämlich von der Datei aus ein Programm einzuladen. Also erst suchen, dann starten. Hierbei offenbaren sich allerdings ein paar Unzulänglichkeiten, an denen DISKY nicht immer schuld sein muß. Das bei einem Nachladen der Disky-Datensatz nicht gelöscht wird - sofern er bearbeitet wurde; dagegen schützt eine Programmroutine. Der Fehler tritt dann auf, wenn Maschinenprogramme eingelesen werden, die mit dem DISKY-Memory in Konflikt kommen können. In der Regel beschränkt sich die RUN-Routine also auf BASIC-Files. Logischerweise nutzt es auch überhaupt nichts ein Datenfile mit RUN einiesen zu wollen. Daran zu denken bleibt dem User überlassen, aber warum sollte man also Datenfiles mit einem RUN-Namen eingeben. Der Grund ist, daß man mit DISKY auf seinen Disketten hin und wieder Ordnung schaffen kann. Man sucht ein überflüssiges File -meist wird dies ein alter Datensatz seinlegt entsprechende Diskette ein und löscht ihn mit Tastendruck sowohl aus dem Gedächtnis von DISKY als auch auf Diskette. Problemlos ist auch die Eingabe bei der Literaturmaske. Hier kann man alle Literatur-steilen ablegen, die einen auch ein zweites Mal interessieren könnten. Zwischen den beiden Datensätzen kann gewechselt werden, ohne das Probleme auftreten. Ähnlich wie bei der Eingabe wird auch bei der Suche in Literatur und Programm unterschieden. Während die Suchroutine bei der Literatur auf normale Art nach Eingabe eines Stichwortes abläuft, können bei der File-Suche die Suchbedingungen verknüpft werden. Mit den entsprechenden Stichwörtern kann man sich also alle Programme mit dem Namen "TEST" heraussuchen lassen, die in BASIC geschrieben sind und deren Zusatz im Feld Bemerkung "Nicht lauffähig" ist. Bis zu sechs Suchkriterien können miteinander verknüpft werden; natürlich ist die Suche auch mit nur einem Kriterium möglich. Die Ausgabe erfolgt dabei wahlweise auf den Drucker oder auf den Monitor, ebenso wie bei der Listenfunktion, die alle Datensätze ausgibt. Die Option Diskettenpflege rundet schließlich das Programm ab. Unter der vielsagenden Überschrift verbergen sich Hilfsprogramme, mit denen Files zu löschen sind, auch wenn sie nicht im Datensatz stehen oder die das Directory auf den Drucker auflisten.
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