GAMESSALONS ★ CeBIT 89 -Streß und Staunen ★

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Eindrücke von der größten Computermesse der Welt

Wissen Sie, wo man sich die interessantesten Einblicke in die Welt der Computer und gleich noch die größten Blasen an den Füßen holen kann? Ganz klar, auf der CeBIT, Hannovers Aushängeschild für Informationstechnik. Wenn Sie zu denen gehören, die vom 8.3. bis 15.3.1989 nicht auf dem Messegelände in Hannover waren, so haben Sie jetzt Gelegenheit, Wissenswertes, Lustiges und Nachdenkenswertes zu erfahren.

Messe-Gigantomanie

3180 (in Worten dreitausendeinhun-dertundachzig) Aussteller drängten sich dieses Jahr auf der CeBIT in den Hallen zusammen, um ihre Neuheiten, Neuerungen oder einfach nur ihre Produktpalette vorzustellen. Insgesamt über 500000 Besucher versuchten verzweifelt, dieses Riesenangebot innerhalb einer Woche abzuarbeiten (was wohl den wenigsten gelungen sein wird); damit stellte die CeBIT in diesem Jahr ihre eigenen Rekorde ein.

Der DMV verteilte Chips

Der DMV-Verlag war dieses Jahr mit einem eigenen Stand vertreten. Großes Zugpferd war bei den Besuchern die Verteilung kostenloser Tüten mit Paprikachips einer bekannten Knabberartikelfirma aus der Pfalz. Die Chipsaktion lief so überraschend gut an, daß am Ende nicht mal die anwesenden Redakteure eine Tüte bekamen. Diejenigen, die vorsorglich eine Tüte im Handgepäck verstaut hatten, mußten sie mit Lanzen verteidigen. Soweit lief alles ganz gut, bis auf einen Besucher, der sich bitterlich beklagte, weil er annahm, am Stand würden massenweise 80386 er Prozessoren verschenkt...

Auch die Wettbewerbe fanden regen Zuspruch, immerhin war ein 286er AT-Computer zu gewinnen, und die Programme, die als Preise ausgesetzt am Stand lagen, waren auch nicht ohne. Somit war der DMV-Stand jeden Tag von vielen Besuchern umlagert.

Ataris neuer Kleinst-PC

Einen kompletten PC im Taschenformat gab es bei Atari zu sehen. Das kleine Maschinchen ist kaum größer als die bekannten BASIC-Taschencomputer, bietet allerdings vollen MS-DOS-Standard und kann im RAM-Bereich bis auf 640 kByte aufgerüstet werden.

'ATARI PC Folio', so nennt sich der kleinste MS-DOS-kompatible Computer der Welt. Die Maße dieses Zwerges unter den Riesen betragen 18 cm x 10 cm x 2,7 cm, und sind fast unglaublich. Damit nicht genug, besitzt der Folio im ROM sogar noch fertig verwendbare Programme, wie ein 'Lotus 1-2-3'-kompatibles Kalkulationsprogramm, einen Texteditor, eine Adreßverwal-tung und einen Terminkalender. Als Speichermedium dienen sogenannte Memory-Cards. Diese wie Disketten zu benutzenden Cards verfügen über einen Speicherplatz von 32, 64 und 128 kByte. Der PC Folio kann außerdem völlig unabhängig vom Stromnetz betrieben werden. Das Grundgerät enthält 128 KB RAM (aufrüstbar auf 640 KB), 256 KB ROM, einen Intel 8088-Prozessor, der mit einer Taktfrequenz von 4,9 MHz läuft. Die gesamte PC-Peripherie (Drucker, Floppy, Harddisk etc.) kann über ein zusätzliches Interface angesteuert werden.

Tagungszentrum neu eröffnet

Pünktlich zu Messebeginn konnte das neue Tagungszentrum eröffnet werden, ein Neubau aus Beton und Glas, aufgehängt an Stahl und aufgestellt auf 37 Säulen. Nach Messeangaben wiegt das Ungetüm 100000 Tonnen, die sich auf eine Länge von 224 Meter verteilen. Ganz schön imposant, allerdings hat der Kasten mehr Ähnlichkeit mit einer Seilbahn als mit einem Tagungszentrum.

So klein und schon UNIX...

Die Meldung verbreitete sich wie ein Lauffeuer: Zwei Knirpse von 10 und 12 Jahren kamen zum Stand eines bekannten Ausstellers und änderten in Minutenschnelle das Zugangspasswort zum UNIX-System. Das Beste kommt jedoch noch: Die beiden gingen auch noch zu den Mitarbeitern und bemerkten dort ungeniert, daß sie das Passwort gegen einen kleinen Obulus erfahren könnten. Manchem Aussteller wird nach dem Hören dieser Story wahrscheinlich das Grinsen im Gesicht eingefroren sein, zeigt die Geschichte doch, wie sicher eine Sicherheitsabfrage sein kann. Unsere Meinung dazu: Hochachtung, Jungs! Durch Aktionen wie diese kommt so mancher Sicherheitsexperte vom hohen Roß wieder herunter.

LC-Display in Farbe

Auf der CeBIT konnte man erstmalig einen farbigen LC- (Liquid Cristal — Flüssigkristall) Bildschirm bewundern, und dies gleich in EGA-Auflö-sung mit 16 Farben. Zum Vergleich stand direkt daneben ein normaler EGA-Monitor. Seit unsere Redaktionsmitglieder den Unterschied gesehen haben, wird auf die Ausgaben des Verlages besonderes Augenmerk gerichtet. Das LC-Display ist dem herkömmlichen Bildschirm in vielerlei Hinsicht überlegen. Ein flimmerfreies Bild und kontrastreiche Farben sind nur zwei Gründe, warum dem EGA-LCD eine große Zukunft vorausgesagt werden kann. Einzig der Preis bewegt sich im Augenblick noch in luftigen Höhen, aber man weiß ja, wie schnell sich so etwas auf dem Computermarkt ändern kann...

CompuCamp für junge Computerfans

In Halle 19 befand sich diesmal das CompuCamp, ein Treff für jugendliche Computerfans. Hier wurden Anwendungen aus Schulen, Ausbildungsstätten und auch private Anwendungen wie DFÜ und Meß- und Regeltechnik gezeigt. Interessant ist es zu sehen, wie manche Firmen ihre Auszubildenden am Computer anlernen, ein Zeichen dafür, daß sich auch die Ausbildung in weiten Teilen der Arbeitswelt wandelt. Irgendwie war so manches im CompuCamp wesentlich interessanter, als bei den 'seriösen' Ausstellern...

Die Zukunft heißt PC

Wem es bisher noch nicht klar war, dem ist spätestens bei der CeBIT 89 ein Licht aufgegangen: Die Zeit der 8-Bit-Rechner ist, was vor allem den kommerziellen Bereich anbelangt, vorbei. Der Schwerpunkt liegt eindeutig bei den großen Personalcomputern, allseits unter dem Kürzel AT bekannt.
Es gab kaum einen Computerhersteller, der nicht den einen oder anderen AT mit VGA-Monitor zeigte. Durch die rasante Entwicklung der Prozessoren und die fortschreitende Miniaturisierung ist auch nicht zu erwarten, daß diese Entwicklung stehen bleiben wird. Als zweiter Faktor sind die Preise für solche Computer zu nennen. Einen guten XT mit Festplatte bekommt man heute schon fast für das Geld, was man vor einigen Jahren noch für einen CPC 464 oder C64 hinblättern mußte. In diesem Sinne kann man auf die CeBIT im Jahre 2000 gespannt sein.

Die nächste Messe kommt bestimmt...

Am letzten Tag wird wohl bei so manchem Aussteller die Freude riesig gewesen sein, nicht nur wegen der abgeschlossenen Geschäfte, sondern wohl auch darüber, den eigenen Füßen mindestens eine Woche Urlaub zu geben. Auch die DMV-Mannschaft freute sich auf ein ruhiges Leben nach der Messe. Alle Preise waren vergeben (den AT gewann ein zwölfjähriger Junge, wir wünschen ihm von hier aus nochmals viel Vergnügen mit seinem neuen Besitztum), die Chips waren restlos vertilgt oder in den übrigen Hallen verteilt, der normale Alltag konnte wieder anfangen. Wenn man ein Fazit über die vergangenen Tage ziehen will, so bleibt einem nur folgendes zu sagen: Es gab nicht viel Neues, aber sehr viel Interessantes. Und eines ist klar, auch wenn so manch einer das Wort Messe nach acht Tagen nicht mehr hören konnte, so fahrt nächstes Jahr doch wieder jeder hin. Bis dann!

jb, C
PCAI

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.