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Stack-Manipulationen mit RSXCoding Listings
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Vier RSX-Befehle ermöglichen rekursive Programmierung auf dem CPC 464. Damit können Fehler bei laufendem Programm behandelt werden.

Wenn hier von Stack-Manipulationen die Rede ist, bezieht sich das nicht auf den Stack des Z80-Prozessors, sondern auf den Speicherbereich. der vom Basic-Interpreter benutzt wird. Der Basic-Stack belegt beim CPU 4ö4 den Speicherbereich von AE8B bis B08A hex. Die Adressen BOOB und BOOC hex dienen als Stackpointer, ein Zeiger auf das erste freie Byte im Basic-Stack. Basic benutzt diesen Stack-Bereich, um Zwischenergebnisse bei verschachtelten Rechnungen dort abzulegen, aber auch für die Speicherung von GOSUB- Rückkehradressen, von WHILE-WEND- und FOR-NEXT-Parametem.

Nach dem Laden und Initialisieren der RSX-Befehls-erweiterung (Listing 1) stehen vier Befehle zur Manipulation dieses Basic-Stacks zur Verfügung PUSH, POP , DROP und CLSTK.

Die ersten beiden Befehle dienen dazu. Variablenwerte auf dem Basic-Stack zwischenzuspeichem (PUSH) und wieder herunterzuholen (POP). Während hinter PUSH eine Liste von beliebigen numerischen Ausdrücken (Variable. Zahlen. Rechnungen) folgen darf, muß hinter POP eine Liste von Integer-Variablen-Adressen folgen. In Listing 2 finden Sie ein Beispiel zur Anwendung von PUSH und POP bei einem rekursiven Algorithmus. Es ist darauf zu achten, daß die durch PUSH auf den Basic-Stack gebrachten Variablen die Stackspitze praktisch blockieren, andererseits macht jeder andere Stackeintrag die auf dem Basic-Stack befindlichen Variablen unzugänglich. Es muß also unbedingt auf eine ordnungsgemäße Schachtelung aller Stackoperationen geachtet werden. Ein Beispiel für eine fehlerhafte Schachtelung finden Sie in Listing 3.

Der POP-Befehl in Zeile 20 kann nicht funktionieren, da der Stack einen GOSUB-Eintrag erhält. Dadurch ergibt sich die Fehlermeldung »Improper Argument«.

DROP und CLSTK dienen zur Behandlung von Ausnahmesituationen. DROP entfernt den obersten Stackeintrag. CLSTK initialisiert den gesamten Basic-Stack.

CLSTK kann bei Programmen, die mit vielen Unterprogrammen arbeiten, von Vorteil sein. Tritt in einem solchen Unterprogramm ein Fehler auf. der einen sofortigen Rücksprung ins Hauptprogramm nötig macht, dann ist das ja nicht immer so einfach möglich. Das Unterprogramm könnte ja seinerseits von einem anderen Unterprogramm aufgerufen worden sein, das selbst wiederum in einer WHILE-WEND-Schleife steht. Springt man nun mit GOTO »gewaltsam« wieder ins Hauptprogramm, dann enthält der Stack noch die ganzen RETURN-Adressen der einzelnen Unterprogrammebenen und die Einträge aller noch offenen Schleifen. Das kann zu merkwürdigen Effekten bei der weiteren Ausführung des Programms führen Treten solche »harten« Rücksprünge per GOTO häufiger auf, endet es meistens mit einem »Out of memory«-Fehler.

Meist wird in solchen Fällen nicht bedacht, daß diese Fehlermeldung einen Überlauf des Basic-Stacks anzei-gen kann. Vielfach hilft bei diesen Problemen nur sehr umständliches Programmieren mit Hilfsvariablen, die Fehlerbedingungen an das aufrufende Programm zurückmelden — oder der CLSTK-Befehl. Durch ihn »vergißt« das Programm alle offenen Schleifen und GOSUB-Aufrufe. Für weniger harte Fälle eignet sich der DROP-Befehl. Ein Beispiel hierzu finden Sie in Listing 4.

Wird in diesem Beispiel eine Taste gedrückt, dann wird aus der FOR-NEXT-Schleife brutal herausgesprungen — aber die Parameter der FOR-NEXT-Schleife verbleiben auf dem Basic-Stack. Durch Ändern der Zeile 50 erhält man das einwandfreie Listing 5.

Natürlich kann DROP auch angewendet werden, um Rücksprungadressen von GOSUB-Befehlen oder beliebige andere Stack-Einträge zu »vernichten«.

Volker Everts/hg , HAPPY COMPUTER

 

★ PUBLISHER: HAPPY COMPUTER
★ YEAR: 1986
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ AUTHOR: Volker Everts

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Type-in/Listing:
» Stack-Manipulationen  mit  RSX    (Happy  Computer)    LISTING    GERMANDATE: 2017-02-11
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.