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GEM-Construction-Kit

Benutzeroberflächen sind in. Mit »GEM-CPC« bieten wir Ihnen ein Programmpaket, mit dem Sie sich auf einfache Art ein eigenes »GEM« auf dem CPC konstruieren können. Eine leistungsfähige Basic-Befehlserweiterung, mit der Sie mal richtig angeben dürfen.

Unser »GEM-CPC« ist der Schlüssel zum zweiten Gesicht Ihres CPC. Eine Handvoll RSX-Befehle verwandeln ihn in einen Computer mit Icondarstellung, Pull-Down-Menüs, Mauszeiger und allem, was dazugehört. Sie können die RSX-Befehle in eigene Ba-sic-Programme einbinden und ihnen ein professionelles Aussehen verleihen, wie man es auf dem Atari ST kennt. Sie haben noch den Vorteil, daß Sie sich Ihr wunschgerechtes GEM zurechtbasteln dürfen. Hauptbestandteil von GEM-CPC ist ein Maschinenprogramm, das 19 RSX-Befehle und 10 Fehlermeldungen zur Verfügung stellt. Beim CPC 6128 werden auch die zweiten 64 KByte ausgenutzt. Die Fähigkeiten der RSX-Befehle demonstriert der in Basic geschriebene Icon-Generator, mit dem Sie Ihre Symbole (zum Beispiel ein Karteikasten für das Diskettenlaufwerk) definieren und zeichnen.

Jedem RSX-Befehl muß ein senkrechter Strich vorausgehen (der durch den gleichzeitigen Druck auf + Klammeraffe erzeugt wird).

Vorher müssen Sie die RSX-Erweiterung jedoch im Speicher installieren. Dazu tippen Sie Listing 1 ab und starten es. Der DATA-Lader erzeugt den Maschmen-code Jetzt installieren Sie die Befehlserweiterung:

10 MEMORY &96FF
20 LOAD'"SMALLGEM.OBJ ",&9700
30 CALL &9700

Sämtliche Basic-Programme, die die Befehlserweiterung benutzen, müssen mit diesen Zeilen beginnen.

Zu den einzelnen Befehlen (nur in MODE 2):

OPENWIN,X,Y,A,B,NUM,F,ADR,BANK

Der Befehl »OPENWIN« öffnet ein Fenster, dessen linke obere Ecke die Koordinaten X und Y angeben. Das Fenster ist A Zeichen breit und B Zeichen hoch. C gestaltet das Aussehen des Fensters (siehe unten). NUM gibt die Nummer an und F darf 0 oder 1 sein. Die 1 sorgt dafür, daß beim Öffnen eines Fensters ein Tbn ausgegeben wird. ADR setzt die Stelle (Adresse) fest, an der der Untergrund des Fensters im Speicher abgelegt wird. Die Adresse muß über HIMEM (die oberste Speichergrenze muß vorher festgelegt werden) und unter der Ablageadresse von GEM-CPC liegen. Den benötigten Speicherplatz (für den Fensteruntergrund) rechnen Sie folgendermaßen aus: Breite (A) x Höhe (B) x 8, also Ax(Bx8). BANK ist nur beim CPC 6128 interessant. Für Besitzer eines 464 oder 664 ist der Standardwert hier &FF. Beim 6128 kann der Wert auch &FF lauten. Wollen Sie jedoch die zusätzlichen 64 KByte RAM Ihres Computers ausnutzen, sind Werte zwischen 4 und 7 möglich.
Dann muß die Adresse (ADR) jedoch zwischen &4000 und &7FFF liegen. Die Parameter:

X: 1-80 (Achtung bei Benutzung von Rahmen)

Y: 1-25 (siehe oben)

A: 1-80 (siehe oben)

B: 1-25 (siehe oben)

C: 0 — normal

1 — mit Schatten

2 — mit Rand

3 — mit Rand und Schatten

4 — mit Doppelrand

5 — mit Doppelrand u. Schatten

8 — mit Überschriftbalken (Überschriften werden mit der TAG- oder MOVE-Anwei-sung eingetragen: »TAG: MOVE X*8. (399-Y*16)+40.PRINT '....' ;:TAGOFF« Der Schriftzug darf höchstens A-2 Zeichen lang.sein.)

9 — mit Überschrift u. Schatten

10 — mit Rand und Überschrift

11 — mit Rand, Überschnft und Schatten

12 — mit Doppelrand und Überschrift

13 — m. Doppelrand, Überschrift und Schatten

Wenn für C ein anderer Wert als 0 eingesetzt wird, ändert sich die Berechnung des Speicherplatzes für den Untergrund wie folgt:

Rand — A + 2/B + 2 (Doppelrand dito)

Schatten — A+2/B+1 Überschrift — B + 2 Kombinieren Sie Rand. Schatten, etc. müssen Sie die genannten Längenunterschiede berücksichtigen:

OPENWIN,10,10,10,15,13.....

Berechnung der Länge:

(10+4)*((15+4)*8)=2128 (Byte)

Die Koordinaten X,Y,A und B dürfen nur die wirklichen Koordinaten des Fensters angeben — Rand oder Schatten verändern diese Werte nicht.

NUM: 1-10
F: 0 oder 1
ADR: > = HIMEM und < = Ablageadresse
von GEM-CPC BANK: &FF bei CPC 6128 wahlweise auch 4-7

CLOSEWIN,NUM

Schließt das geöffnete Fenster NUM — der alte Untergrund kommt zum Vorschein

SELECT.NUM

Selektiert das geöffnete Fenster NUM. Wahlweise kann es auch mit » # 7« angesprochen werden, zum Beispiel: »PRINT # 7«.

MOUSE.ON,X,Y

Aktiviert den Pfeil (oder Sanduhr) und setzt ihn auf die Position X.Y

MOUSE.OFF

Deaktiviert den Pfeil (oder Sanduhr) — der alte Untergrund wird sichtbar.

MOUSE.CLK Schaltet Mauszeiger auf Sanduhr um.

MOUSE.NOR Schaltet Mauszeiger auf Pfeil um POSITION,X,Y Setzt den aktuellen Mauszeiger auf Position X,Y.

GETPOS, @X, @Y, @A Mit diesem Befehl wird ein Punkt auf dem Bildschirm selektiert. Die Koordinaten werden in den Variablen X und Y abgelegt. Vorher müssen X und Y als Integervariablen definiert worden sein. Die Integervariable A enthält nach Ausführung eine 1 (für Feuer) oder eine 2 (für Abbruch).

GETMPOS,@X,@Y Holt die aktuellen Koordinaten des Mauszeigers und legt diese in den Integervariablen X und Y ab. EDITKEYS,links,rechts,oben,unten,Feuer,Abbruch Dient der Umdefinierung der »Maus-Tasten«. Für links, rechts, etc. müssen Tastennummem eingegeben werden. Die Tastennummern entnehmen Sie bitte Ihrem CPC-Handbuch. Sie steuern den Mauszeiger normalerweise jedoch mit dem Joystick. < TAB > fungiert als Abbruchtaste.

SPEED,(0-255) Legt die Geschwindigkeit des Mauszeigers fest. Standardwert ist 15.

QUIT,0 oder 1 Schaltet die Abbruchtaste an (0) oder sperrt sie FILL,X,Y,A,B Füllt einen Bildschirmbereich, der in den Koordinaten angegeben ist. in Grau.

INITICON,ADR Installiert eine Icon-Datei ab Adresse ADR. Dieser Befehl muß einmal vor Benutzung der Icons aufgerufen werden.

SETICON,X,Y,NUM Setzt das Icon NUM an die Bildschirmposition X.Y.

CLOCKon,X,Y Aktiviert die Softwarenhr und setzt diese an die Bildschirmposition X.Y.

CLOCKOFF Schaltet die Softwareuhr aus.

SETC LOCK,Stunde.Minute,Sekunde Stellt die Softwareuhr RESET

Alle Werte der nachstehenden Tabelle werden auf 0 gesetzt. Unter Basic kann die Tabelle durch einfache POKE-Anweisungen manipuliert werden.

  • &A500 Nummer des Fensters
  • &A501 X-Koordinate eines Fensters
  • &A502 Y-Koordinate
  • &A503 Breite eines Fensters (inklusive Schatten)
  • &A504 Höhe eines Fensters (inklusive Schatten)
  • &A505 X1 — Fensterparameter #7
  • &A506 X2 — Fensterparameter #7
  • &A507 Y1 — Fensterparameter #7
  • &A508 Y2 — Fensterparameter #7
  • &A509/A0 ADR für Fensteruntergmnd
  • &A50B Banknummer bei CPC 6128, sonst immer &FF
  • &A57A XPOS (Maus)
  • &A57B YPOS (Maus)
  • &A57C FLAG (Maus) 0 = AUS/1= AN
  • &A57D CHAR (Maus) 0 = Pfeil/1 = Uhr
  • &A57E OUIT (Maus) 0 = AN/1 = AUS
  • &A57F XPOS (Softwareuhr)
  • &A580 YPOS (Softwareuhr)
  • &A581 Stunde
  • &A582 Minute
  • &A583 Sekunde
  • &A584 ADR von INITICON
  • &A585 Puffer für Maushintergrund

Die Fehlermeldungen auf einen Blick

Ein mit GEM-CPC geschriebenes Anwendungsbei-spiel ist der Icon-Generator. Mit ihm lassen sich Icons zeichnen und speichern. Das Programm ist in drei Menüpunkte unterteilt, die durch einen »Klick« auf den Schnftzug aktiviert werden. Mit »Basic« kehrt man zum Interpreter zurück, das »Diskmenü« erlaubt eine Reihe von Diskettenoperationen und mit »Hauptmenü« können die Icons definiert werden. Vorher sollten Sie sich über Anzahl. Höhe und Breite der Icons im klaren sein. Nachdem eine Icondatei auf dem Papier besteht, erzeugen Sie diese mit »Erstellen« im Hauptmenü. Sie müssen alle geforderten Angaben in der vom Computer vorgegebenen Form machen und alle Zeichen mit eingeben, beispielsweise »User 002« oder »Icon: 3/3«. Falscheingaben brechen den Menüpunkt ab oder wiederholen ihn.

Bei »Erstellen« darf X maximal 8 und Y maximal 4 sein. Insgesamt können 100 Icons eingegeben werden. Mit dem Menüpunkt »Ansehen« können Sie mit den Cursor-Tasten durch die im Speicher befindlichen Icon-Dateien blättern. Mit der großen < RETURN >-Taste kann der aktuelle Menüpunkt jederzeit abgebrochen werden. Gezeichnet wird mit dem Joystick. Ein Punkt wird mit Feuer gesetzt und < COPY> gelöscht. Die fertigen Icons werden im Diskmenü gespeichert. Bevor die 

Icons unter GEM-CPC verwendet werden können, müssen sie mit dem Programm »Remove« behandelt werden. Es verlangt den Namen der Icondatei und die Adresse (IADR), an der sie später im Speicher steht. Die Datei wird geladen, angepaßt und gespeichert. Wenn Sie GEM-CPC installieren, muß die Icondatei ebenfalls mitinstalliert werden. Dies geschieht durch folgende Eingabe:
MEMORY IADR-2

müssen sie mit dem Programm »Remove« behandelt werden. Es verlangt den Namen der Icondatei und die Adresse (IADR), an der sie später im Speicher steht. Die Datei wird geladen, angepaßt und gespeichert. Wenn Sie GEM-CPC installieren, muß die Icondatei ebenfalls mitinstalliert werden. Dies geschieht durch folgende Eingabe:

MEMORY IADR-2
LOAD"Dateiname",ExtIADR-1
|INITICON


Eingabehinweise: Listing 1 und 2 vor dem Start unbedingt speichern. Die DATA-Lader erzeugen den Maschinencode und speichern ihn automatisch. Der Icon-Generator wird mit Listing 3 gestartet. Vorher müssen Sie allerdings die Listings 1 und 2 abtippen und starten. Listing 4 ist das Hauptprogramm, Listing 5 ist zum Bearbeiten der Icons bestimmt.

 Die Fehlermeldungen:
  1. Scroll error Es wurde versucht, ein Fenster zu öffnen, obwohl der Bildschirm zuvor gescrollt wurde.
  2. Syntax error Es wurde eine falsche Anzahl von Parametern übergeben.
  3. Window X is already open: Es wurde versucht, ein offenes Fenster wieder zu öffnen.
  4. Window X isn't open: Es wurde versucht, ein nicht geöffnetes Fenster zu aktivieren.
  5. Mouse is already on: Es wurde versucht, die aktivierte Maus noch mal zu aktivieren.
  6. Mouse isn't on: Es wurde versucht, auf die deaktivierte Maus zuzugreifen.
  7. Mouse character is wrong: Es wurde versucht, den Mauszustand zu ändern, obwohl der gewollte Zustand schon besteht.
  8. Quit is already on: Es wurde versucht, die aktivierte Abbruchlaste noch mal zu aktivieren.
  9. Quit isn't on: Es wurde versucht, die deaktivierte Abbruchtaste noch mal zu deaktivieren.
  10. Cannot find icon X: Das Icon X ist nicht vorhanden.

(rh) , HappyComputer

★ PUBLISHER: Happy Computer
★ YEAR: 1987
★ CONFIG: ???
★ LANGUAGE:
★ AUTHOR: Ingo Kubillun

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» RSX-SmallGEM    (Happy  Computer)    LISTING    GERMANDATE: 2017-01-19
DL: 9 fois
TYPE: PDF
SIZE: 1449Ko
NOTE: Uploaded by hERMOL ; 6 pages/PDFlib v1.6

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.