APPLICATIONSDIVERS ★ Protokoll auf dem Drucker ★

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Das Betriebssystem des Schneider CPC 464 zu erweitern ist nicht schwer. Eine sinnvolle Ergänzung finden Sie hier mit »Protokollfunktion«, einem Programm, das alle Bildschirmausgaben auf dem Drucker mitprotokolliert.

Die Betriebssystemerweiterung »Protokollfunktion« wird über RSX im Betriebssystem integriert, so daß sie durch Namenseingabe gestartet — beziehungsweise unterbrochen — werden kann. Baut man die Routine etwas zweckentfremdet in ein einzeiliges Basic-Programm ein, so erhält man ein komplettes »Drucker als Schreibmaschine«-Programm, bei dem die letzte Zeile sogar—wenn notwendig — noch korrigiert werden kann.

Protokollführung auf dem Drucker ist beispielsweise bei der Programmentwicklung sehr wichtig. So kann nach einem Systemabsturz in Ruhe rekonstruiert werden, was zu dem verhängnisvollen Fehler führte Auch kann man einen kompletten Programmablauf dokumentieren. Besonders der TRACE-Be-fehl gewinnt eine neue Perspektive wenn mit dem Programmabsturz nicht auch das Fehlerprotokoll verschwunden ist.

Wie Sie am Listing sehen, ist die Routine »Protokollfunktion« leicht als Basic-Programm einzugeben. Nach RUN ist der neue Befehl ins Betriebssystem aufgenommen und der Basic-Lader kann mit NEW gelöscht werden. Mit »PROTON« wird die Protokollfunktion gestartet und mit dem Befehl »PROTOFF« wieder gestoppt.

Zwei Befehle erleicherten die Fehlersuche

Das Funktionsprinzip ist einfach. Einige Vektoren der Bildschirmausgabe werden so verändert, daß statt der originalen Ausgaberoutine eine andere — unsere neue — angesprungen wird. Diese gibt dann zuerst das Zeichen als Echo an den Drucker, bevor sie im ursprünglichen Ablaufplan weitermacht. Steuerzeichen werden dabei übrigens nicht an den Drucker übergeben. Unkontrolliertes Hin- und Herschalten, beziehungsweise Umschalten des Druckers auf andere Zeichensätze und andere unerwünschte Effekte bleiben damit unterbunden.

Die einzige Ausnahme bilden alle Eingaben über den Bildschirmeditor (INPUT-Eingaben, Programmzeileneingaben und so weiter), die erst nach Drücken der ENTER-Taste auf einen Schwung ausgedruckt werden. Somit kann man vorher mit den Cursor-Tasten noch alle möglichen Korrekturen ausführen, ohne daß ein Buchstabenchaos entsteht.

Zum Schluß noch ein Geheimtip. Mit der Programmzeile: »PROTON:WHILE 0<1:LINE INPUT q$:WEND« wird Ihr Schneider mit Drucker zu einer Schreibmaschine Ihre mechanische hat damit wohl endgültig ausgedient.

Helmut Tischer/hg, HAPPY COMPUTER

★ PUBLISHER: HAPPY COMPUTER
★ YEAR: 1985
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ AUTHOR: Helmut Tischer

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» Protokoll    (ComputerKontakt)    LISTING    GERMANDATE: 2017-02-12
DL: 7 fois
TYPE: PDF
SIZE: 149Ko
NOTE: Uploaded by hERMOL ; 1 page/PDFlib v1.6

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.