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Monitor ohne Bildschirm 

Mit dem Begriff »Monitor« ist nicht immer ein Daten-Sichtgerät gemeint. »Tape-Monitor« zeigt Ihnen vielmehr auf dem CPC-Bild-schirm die Inhalte von Kassetten-Dateien.

Natürlich ist es — nicht nur für Einsteiger — schon sehr interessant, was da in einem Block auf Kassette alles an Informationen steht. Neben den eigentlichen Daten (Programm, Texte, etc.) finden sich dort nämlich noch andere Angaben; zum Beispiel der sogenannte Header mit vielerlei Informationen über die Datei: Länge und Nummer des Blocks, Dateityp (Binär, ASCII, tokenisiertes Basic), Dateiname und so weiter.

Aber neben diesem — zwar schönen — »Aha-Effekt« hat ein Monitor auch einen hohen praktischen »Nährwert«.

Mit seiner Hilfe sind die Inhalte der Blöcke nämlich auch bequem zu ändern. Die Bandbreite der Einsatzgebiete reicht von Änderungen enthaltener Texte (beispielsweise Übersetzung fremdsprachiger Bedienerführungen) bis zur Rettung von Teilen zerstörter (teilweise gelöschter) Dateien oder Programme. Lesen Sie dazu bitte die Erläuterungen im Kasten.

Es lassen sich sogar ganze Dateien, bestehend aus mehreren Blöcken, bearbeiten. Somit steht Ihnen mit »Tape-Monitor« auch noch ein leistungsfähiges Kopierprogramm zur Verfügung. Nach der Eingabe des Listings sollten Sie das Programm vor dem ersten Probelauf speichern, da es Maschinencode-Teile verwendet (sie stehen in den beiden Strings »casread$« und »caswrite$«) und es somit bei falscher Eingabe zu Systemabstürzen kommen kann. Starten Sie dann das Programm und laden Sie zunächst mit der Tastenkombination CTRL-L den ersten Block. Die Bytes sind im mittleren Bildschirm-Fenster sichtbar. Links daneben haben Sie zur besseren Orientierung eine Numerierung (hexadezimal) und auf der rechten Seite eine ASCII-ln-terpretation. Änderungen sind sowohl im Hexdump als auch in Form von Texteingaben über die Tastatur erlaubt. Die Umschaltung dieser Modi geschieht mit der COPY-Taste. Nach getaner Arbeit speichern Sie den Block mit CTRL-S. Ächten Sie aber unbedingt darauf, daß Sie vorher die richtige Kassette eingelegt oder das Band an die richtige Stelle gespult und die Tasten REC und PLAY gedrückt haben, denn der Computer beginnt sofort mit dem Speichervorgang. Zur besseren Dokumentation läßt sich der Speicherinhalt mit CTRL-P auch auf dem Drucker ausgeben. Beim Kopieren macht sich die Fähigkeit des Programms bezahlt, auch Blöcke zu verarbeiten, die länger sind, als die standardgemäßen 2 KByte. Wollen Sie mit höheren Aufzeichnungsraten arbeiten Otfape-Monitor« setzt die Geschwindigkeit immer auf Null zurück), ersetzen Sie in Zeile 930 die Werte CD , 65 und BC jeweils durch Nullen und geben die gewünschte Geschwindigkeit per Hand ein (oder als zusätzliche Programmzeile am Anfang).

Um ein Werkzeug wie den »Tape-Monitor« sinnvoll mit all seinen Fähigkeiten einzusetzen, benötigen Sie tiefergehendes Wissen um die Art der Speicherung. Schauen wir uns deshalb an, wie der Computer Daten oder Programme speichert. Geben Sie einmal »SAVE "test",b,&2CC0,&1800« ein (gegebenenfalls vorher »|TAPE« oder »|CAS«). Bevor Sie nun die Aufforderung des Computers (»Press REC and PLAY then any key...«) mit einem beliebigen Tastendruck beantworten, stellen Sie den Regler am Computer auf volle Lautstärke. Kurze Zeit nach dem Anlaufen des Motors — und damit des Kassettenbandes — hören Sie den charakteristischen Klang der Datenaufzeichnung. Der Aufbau der Blöcke ist immer der gleiche: zuerst die Anlaufphase des Motors. Sie stellt sicher, daß sich das Bandmaterial während der eigentlichen Datenübermittlung gleichmäßig bewegt und daß es zwischen zwei Blöcken nicht zu Überlappungen kommt. Darauf folgt eine Übertragung von genau 2048 1-Bits. Sie unterscheiden sich von den 0-Bits nur durch ihre Länge; die Frequenz des Tones bleibt gleich. Ein gesetztes Bit ist dabei genau doppelt so lang, wie ein 0-Bit. An Hand dieser 2048 Synchronisations-Bits stellt sich der Kassetten-Manager auf die richtige Baudrate ein. Wie Sie vielleicht schon wissen, bietet das Locomotive-Basic zwei Befehle, mit denen zwei Aufzeichnungs-Geschwindigkeiten wählbar sind. »SPEED WRITE 0« bedeutet eine Übertragungsräte von 1000 Baud (1000 Bit pro Sekunde). während »SPEED WRITE 1« auf die doppelte Geschwindigkeit umschaltet (2000 Baud). Bei Ladevorgängen erkennt der Computer anhand der 1-Bits automatisch die bei der Aufzeichnung verwendete Baudrate. Die folgenden Daten bilden den »Header« mit diversen Informationen über die Datei. Er besteht aus insgesamt 64 Byte, deren Bedeutung im einzelnen sind:

Byte 0 bis 15 (0 bis F hex) enthalten den Dateinamen. Bei kürzeren Namen füllt der Computer mit Nullen auf.

Byte 16 (10 hex) ist die Nummer des Blocks. Diese Numerierung dient jedoch ausschließlich der Information des Benutzers; für den Ladevorgang ist sie ohne Bedeutung. Für uns heißt das. daß Sie dort beliebige Eintragungen vornehmen können. Wie wäre es beispielsweise, wenn der Computer während des Ladens mit einem »Countdown« rückwärts zählt?

Byte 17 (11 hex) ist ungleich Null, wenn der gelesene Block der letzte dieser Datei ist. Im Gegensatz zum Byte 16 benötigt der Computer diese Angabe, um rechtzeitig den Ladevorgang zu beenden. Sollten Blöcke einer Aufzeichnung später nicht mehr lesbar sein, retten Sie den Rest der Datei, indem Sie den letzten intakten Block hier als tatsächlich letzten markieren.

Byte 18 (12 hex) steht für den Dateityp. Der Kassetten-Manager kennt fünf Typen:

0 Basic-Programm
1 geschütztes Basic-Programm
2 Binärcode (zum Beispiel Programm in Maschinencode)

Byte 23 (12 hex) ist ungleich Null beim ersten Block einer Datei, woran der Computer ihren Anfang erkennt. Ähnlich wie mit Byte 17 gibt Ihnen dieser Headerteil die Chance, Dateireste zu retten, wenn Blöcke am Anfang zerstört sind.

Byte 24 und 25 (18 und 19 hex) sind die ersten beiden Bytes des »Benutzer«-Bereichs im Datei-Header. Hier setzt der Computer Nullen ein, sofern der Benutzer keine Eintragungen bestimmt. Den Anfang dieses Bereichs bildet die Dateilänge.

Byte 26 und 27 (1A und 1B hex) enthalten nach Wunsch die Einsprung-Adresse für Maschinencode-Programme. Diese ist wichtig, will man so ein Programm mit »RUN "name"« starten.

Byte 28 bis 63 (1C bis 3F hex) sind nicht für eine spezielle Nutzung vorgesehen. Sie können damit nach eigenem Ermessen verfahren. Auf den Header folgt ein weiterer Synchronisationsteil. Erst dann schließen die eigentlichen Daten die Übertragung ab. Mit dem »Tape-Monitor« haben Sie Zugriff sowohl auf den Header als auch die Daten.

Steffen Adomeit/ja , HappyComputer

★ PUBLISHER: Happy Computer
★ YEAR: 1986
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ AUTHOR: Steffen Adomeit

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» Tape-Monitor    (Happy  Computer)    LISTING    GERMANDATE: 2017-01-22
DL: 14 fois
TYPE: PDF
SIZE: 183Ko
NOTE: Uploaded by hERMOL ; 1 page/PDFlib v1.6

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CPCrulez[Content Management System] v8.75-desktop/c
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.