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CAD für CPC

Technische Zeichnungen und Schaltpläne sind immer mit viel Arbeit verbunden. Wer einen Schneider-Computer besitzt, kann sich eine wirkungsvolle Hilfe zulegen.

Exakte Zeichnungen, wie man sie für Schaltpläne, Flußdiagramme oder technische Probleme braucht, sind mit der Hand nur sehr umständlich und langwierig zu zeichnen. Da bietet sich ein Computer als Hilfsmittel geradezu an. Denn eventuelle Fehler können problemlos gelöscht werden, ohne daß man dies auf der endgültigen Zeichnung sieht. Auch können immer wieder auftretende Symbole vordefiniert und dann mit »einem«

Tastendruck auf den Bildschirm geholt werden. Ein passendes Programm span also viel Arbeit.

Diese Hilfe verspricht Mica, ein Grafikprogramm für den Schneider. Zwei verschiedene Versionen stehen zur Verfügung (beide kosten 198 Mark). Eine für den CPC 6128 und eine für die Geräte mit 64 KByte Speicher, den CPC 464 und den 664. Die Programme laufen unter CP/M. Da der CPC 6128 über bedeutend mehr freien Speicherplatz verfügt, ist die Arbeit mit diesem Computer angenehmer. Denn bei den kleinen Geräten stößt man schon bei Schaltbildern mit acht Widerständen, acht Dioden und vier IC, sowie den zugehörigen Verbindungslinien, an die Grenze des für das Bild reservierten Bereichs. Aber keine Angst — am Ende ist das Programm dadurch noch lange nicht. Mica arbeitet nämlich insgesamt in bis zu sechs verschiedenen Bildebenen. Und ist eine voll, so geht man in die nächste, läßt sich die erste weiterhin anzeigen, und zeichnet weiter. Bei der Druckausgabe werden alle sechs Ebenen gleichzeitig berücksichtigt und man merkt nichts mehr von diesem Kunstgriff.

Auf der Diskette findet man neben den eigentlichen Dienstprogrammen noch zwei Dateien mit vordefinierten Symbolen (siehe Bild 1). Solche Symboldateien können individuell erweitert oder auch ganz neu geschrieben werden. Sollen die einzelnen Symbole in eine Grafik eingefügt werden, so kann man sie vor der endgültigen Plazierung drehen, spiegeln, vergrößern oder verkleinern. Mit etwas Nachdenken kann man also sehr effiziente Dateien entwickeln, die alle benötigten Zeichen enthalten und trotzdem nur wenig Platz auf der Diskette belegen. Jedes einzelne Zeichen »hört« auf einen bis zu vier Zeichen langen Namen. Leider etwas zu kurz, um auch selten benutzte Symbole sofort einwandfrei zu identifizieren.

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Gezeichnet wird immer in der sogenannten Arbeitsebene. Die vorhin erwähnten weiteren Bildebenen können dabei mit eingeblendet werden. Das Arbeitsblatt reicht in der X-Richtung und in der Y-Richtung bis zu einem Wert von über 680 Punkten. Da man so viele Punkte auf den Bildschirm des Schneider-Computers nicht gleichzeitig darstellen kann, wählt man immer einen Ausschnitt aus, den man halbbildweise verändern kann. Als Steuertasten dienen dabei die von Wordstar her bekannten, Immer gleichzeitig mit der CTRL-Taste gedrückt, verschiebt sich das Bild bei A nach links, bei R nach rechts, bei E nach oben und bei C nach unten. Der Cursor wird mit dem »Wordstar-Kreuz« gesteuert: S nach links, D nach rechts, E nach oben und X nach unten. Die Schrittweite stellt man mit Hille des eingeblendeten Hilfsmenüs zwischen 1 und 5 Millimeter (beim Zeichnen eines Platinenlayouts 1/20 und 1/5 Zoll) ein.

Einzelne Bildausschnitte werden mit der Zoomfunktion vergrößert oder auch verkleinert. Dementsprechend ändert sich auch die Schrittweite des Cursors, so daß immer ein maβstabgenaues Zeichnen sicher-gestellt ist.

Zum Zeichnen sind alle wichtigen Funktionen vorhanden. Vektoren, Rechtecke und Kreise (beziehungsweise Kreissegmente) werden durch Funktionstasten aufgerufen. Die vorbelegten Tasten sind nicht immer ganz glücklich gewählt, denn wei verbindet schon mit »%« das Zeichnen eines Kreises? Aber nach einigen Startschwierigkeiten hat man sich an diese Probleme gewöhnt und kommt kaum noch durcheinander.

Komplizierter sind die Aufrufe zum Löschen ausgefallen. Zuerst muß man zu dem gewünschten Symbol fahien, dieses auswählen und dann löschen. Aber nach dem Löschen wandert der Cursor immer zu dem Platz des rechts daneben liegenden Zeichens. Und wenn man in die andere Richtung löschen will, geht das Jonglieren mit dem Cursor los.

 
Cursorsteuerung:    
  CTRL-E Cursor nach oben
  CTRL-X Cursor nach unten
  CTRL-S Cursor nach links
  CTRL-D Cursor nach rechts
  CTRL-R halbes Bild nach oben
  CTRL-C halbes Bild nach unten
  CTRL-A halbes Bild nach links
  CTRL-F halbes Bild nach rechts
  Cursor auf letzte Marke
  / Cursor-Offset ändern
Grafikfunktionen:    
  , Marke setzen
  ; Vektor von letzer Marke zur aktuellen Position zeichnen
  # Rechteck zeichnen
  % Kreis (beziehungsweise Kreissegment) zeichnen
Symbole:    
  CTRL-O Eröffnen neues Symbol generieren
  CTRL-P Schließen generiertes Symbol beenden
  CTRL-L Laden Symbol aus Bibliothek laden
  * Symbol vergrößern
  : Symbol verkleinern
  ? Symbol spiegeln
  > Symbol um 90 Grad nach rechts drehen
  < Symbol um 90 Grad nach links drehen
Löschfunktionen:    
  DEL Marke, Vektor oder Symbol suchen
  DEL Symbol wird gelöscht
  R Suche wird vorgesetzt
  + Symbol übernehmen
  CTRL-H Löschen der letzten Eingabe
  CTRL-B Bild neu generieren

Zusatzfunktionen:
CTRL-Q

   
  Z Bildzoom
  S Strichstärke
  F Farbe
  E Ebene, die zusätzlich zur Bildebene dargestellt werden
  A Arbeitsebene wechseln
  R Rastergitter
  L aktuelle Bilddatei löschen
  CTRL-K  Zurück zum Hauptmenü

Bild 2. Alle Befehle sind menügesteuert

Als weitere Zusatzfunktionen kann man noch die Strichstärke verändern (sieht man aber nur bei der Ausgabe auf einen Drucker oder einen Plotter) oder ein Raster ein- beziehungsweise ausblenden. Die Übersicht aller Funktionen (mit den zugehörigen Steuertasten) finden Sie in Bild 2.

Das vollkommen menügesteuerte Programm wird ohne Kopierschutz vertrieben. Das ist wichtig, damit man problemlos Sicherheitskopien ziehen oder die Software auf ein anderes Speichermedium (beispielsweise eine 5  1/4-Zoll-Diskette oder eine Festplatte) schreiben kann. Den Hinweis im Handbuch (»Im gleichen Maße möchten wir an den Käufer appellieren, das Programm nicht an dritte Personen weiterzugeben. Nur somit wird es in Zukunft möglich sein, qualitativ hochwertige Software zu einem günstigen Preis auf den Markt zu bringen.«) kann man deshalb nur unterstützen.

Das Handbuch ist — wie überhaupt das ganze Produkt — gewöhnungsbedürftig. Zuerst ist man von der Arbeit mit Mica nicht sehr angetan, aber in nur wenigen Stunden lernt man es als ein Grafikprogramm schätzen, das man nicht mehr missen möchte. Aber Vorsicht für Malfreunde. Mica ist für technische Zeichnungen gedacht (Bild 3) und nicht als Malprogramm für »künstlerische« Computer-Bilder.

(hg), HC

★ PUBLISHER: E&C / GFA systemtechnik Gmbh.
★ YEAR: 1985
★ CONFIG: 128K + CP/M+
★ LANGUAGE:
★ AUTHORS: Hasso Kress , Robert Nagengast
★ PRICE: 198,- DM

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

File:
» MICA  v1.1    GERMANDATE: 2015-07-28
DL: 23 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 270Ko
NOTE: Type |CPM to load CPM+ and 'MICA' or 'CONFIG' to launch program

Adverts/Publicités:
» GFA  SystemTechnik-MICA-Vereinsverwaltung-Turbo-Adress-RH-DAT    GERMANDATE: 2015-01-08
DL: 49 fois
TYPE: image
SIZE: 160Ko

» MICA    ADVERT    GERMANDATE: 2014-05-05
DL: 53 fois
TYPE: image
SIZE: 113Ko

» MICA    GERMANDATE: 2016-10-30
DL: 6 fois
TYPE: image
SIZE: 98Ko
NOTE: Uploaded by hERMOL ; w439*h628

Manuel d'utilisation:
» MICA    GERMANDATE: 2014-05-05
DL: 19 fois
TYPE: PDF
SIZE: 1110Ko

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QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

CPCrulez[Content Management System] v8.75-desktop/c
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.